Bei einem Anbieterwechsel gibt es Allerlei zu bedenken. So auch bei Stromanbietern. Der Preis ist dabei das wichtigste Kriterium. Zudem sollte die Rechnung möglichst transparent sein. Aber wenn bestimmte Services an kostenpflichtige Hotlines gebunden sind, kann die Ersparnis schnell magerer aussehen als ursprünglich gedacht. Auch endlos lange Warteschleifen können nervig sein – insbesondere wenn Hotlines zeitlich nur stark eingeschränkt zur Verfügung stehen. Das offenbarte jedenfalls eine Erhebung, die vom Vergleichsportal Verivox durchgeführt wurde. Und nur ein Anbieter, der sich in

allem bewährt, versammelt eine treue Kundschaft hinter sich. Das Vergleichsportal unterzog die 200 bedeutsamsten Stromanbieter einem Vergleich, der kaum Fragen zu den Details offen ließ.

Im Großen und Ganzen wurden die Überprüften gelobt. 60 Prozent der untersuchten Versorger erhielten ein "Gut" in puncto Kundenservice. Ein "sehr gut" wurde nicht ein einziges Mal vergeben.
Weitere Erkenntnisse: Die Hotlines der Anbieter sind meist zum Ortstarif erreichbar. Beim Schriftverkehr gibt es Mankos. Dieser hat seinen Stellenwert zugunsten von Callcentern eingebüßt. Auch bei den Allgemeinen Geschäftsbedingungen erreichten die meisten Probanden nur ein "Gut". Außerdem wurde die Sinnhaftigkeit der Webpräsenzen unter die Lupe genommen. Ermittelt wurde übrigens verdeckt – in Form von E-Mails und Anrufen.

Zusammengefasst wird als der beste Stromtarif der betrachtet, der eine nur kurze Mindestlaufzeit aufweist, ansonsten jederzeit gekündigt werden kann, monatliche Teilzahlungen entgegen nimmt und Kontinuität bei den Preisen beibehält. Die kostenlosen Hotlines und aussagekräftigen Internetportale sind üblicherweise als Zuschlag bei den Verwaltungskosten zu finden – denn zum Nulltarif gibt es auch hier nichts.
Alles in allem ist es dennoch problemlos möglich, und dazu wird auch geraten, mit einem Strom-Wechsel Geld zu sparen.