Im Auftrag eines Kreditkartenunternehmens wurde untersucht, wie hoch der Umsatz der Frauen zur Europameisterschaft ist. In der Meldung heißt es, dass die 140 Millionen Euro insgesamt zehn Prozent der erwarteten Umsätze entsprechen. Allein pro Spiel würden Frauen über vier Millionen Euro ausgeben, und zwar für Fanartikel, Essen und Getränke, Unterkunft, Transport und Fernseher. Darüber hinaus würden weibliche Kunden während der EM – ganz unabhängig vom Fußball – auch mehr ausgeben beim Shoppen sowie für Urlaub und Unterhaltung.
In der Studie wird auch unterstrichen, dass die Fußballindustrie zunehmend das Kaufpotenzial von Frauen entdeckt: Die, die sich für Fußball interessieren, geben mit höherer Wahrscheinlichkeit mehr für Schals und Schminkstifte in den Landesfarben aus als Männer. Auch zeigen sie mehr Interesse an den einzelnen Partien. Mit gutaussehenden Profifußballspielern wie Lukas Podolski oder Cristiano Ronaldo werden auch in der Bundesrepublik die Umsätze mit Postern und Magazinen, in denen über Fußballer und ihr Privatleben berichtet wird, durch Frauen erhöht.
Das Magazin „Stern“ lässt übrigens immer noch über die heißesten Kicker der EM 2008 abstimmen: Ganz vorne ist der Portugiese Cristiano Ronaldo, gefolgt vom Schweden Olof Mellberg, den Deutschen Lukas Podolski und Christoph Metzelder, dem Spanier Fernando Torres, Schwede Fredrik Ljungberg, dem Schweizer Philipp Degen, Luca Toni aus Italien, dem Niederländer Rafael van der Vaart, dem Franzosen Thierry Henry und dem Kroaten Mladen Petric. Wer abstimmen möchte, muss hier klicken.