Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden ist die Inflationsrate – verglichen mit dem April des Vorjahres – um 2,4 Prozent gestiegen. Werden März und April 2008 ins Verhältnis gesetzt, dann sanken die Preise sogar um 0,2 Prozent. Das gilt aber nicht für die Spritkosten: Wer ein Auto fährt, das mit Benzin betrieben wird, musste 5,8 Prozent mehr Geld hinblättern; wer Diesel tankt, sogar 17,2 Prozent mehr. Auch für Lebensmittel mussten die Verbraucher tiefer ins Portemonnaie greifen: Die Preise für Brot und Getreideprodukte lagen um 8,8 Prozent höher, die für Milch und Milchprodukte sogar um sage und schreibe 24 Prozent.
Und die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal so stark gewachsen wie zuletzt im Jahr 1996: Obwohl sich die internationalen Finanzkrise immer stärker auswirkt, stieg das Bruttoinlandsprodukt von Januar bis März 2008 um 1,5 Prozent verglichen mit dem vierten Quartal 2007. Somit hielt der positive Trend des Vorjahres an. Der deutschen Wirtschaft zugute gekommen sind die vermehrten Investitionen der Unternehmen und der private Konsum nahm ebenfalls zu, wie hier zu lesen ist. Das sind doch gute Nachrichten, oder?