Ursprünglich ist Origami eine 800 Jahre alte, japanische Kunst. Sie gilt als seriös und spirituell. Das Wort "Origami" besteht aus zwei Teilen. "Ori" und "Gami". "Ori" bedeutet "Falten" und "Gami" bedeutet "Papier", aber auch "Gott".

Die Papierfaltkunst ist etwas sehr Spirituelles. Papier gilt als spirituelles Medium. Die Reichsten stellten damit ihren Wohlstand zur Schau, denn Papier war damals sehr teuer. Die Prinzen und Prinzessinnen falteten das Papier zu einfachen Grundfiguren.

Ein "Pornogamist" ist jemand, dessen Origami-Kunstwerke auf körperlichen Aspekten beruhen, also auf Dingen, die man sonst nicht mit typischem Origami verbindet(wie z.B

Sexualität). Der religiöse Charakter der Faltkunst wird bei der Pornogami ganz außer Acht gelassen.

Bei Sugoi begann alles mit einer Reise. Er begleitete seine Schwester und ihre Freundinnen zu den Chippendales nach New York. Sie wollten die Chippendales mit Silberdollars ködern, aber so was funktioniert nicht, dachte sich Sugoi. Er nahm also die Dollar-Scheine und faltete daraus verschiedene Genitalien, Spermien, BHs und solche Sachen.

Um die Kunst des Origami richtig zu erlernen, reiste Sugoi nach Japan zu einem Origami-Meister. Dort merkte er, dass es gar nicht so einfach ist, etwas Bekanntes in eine Origami-Figur umzuwandeln. In den ersten zehn Jahren lernt man nur, was andere schon gemacht haben. Und dann beginnt man, die Papierfalten in die Form zu verwandeln, die man haben will, wie zum Beispiel in eine Vagina oder einen Penis.

Man kann fast jede Form zu etwas Neuem falten. Aber es gibt nur ein paar wenige Leute, die neue Formen erfinden. Sugoi meint weltweit einer von zehn Leuten zu sein, die originale Pornogami-Figuren kreieren.

All diejenigen, die die kommenden Wintermonate mit etwas Sinnvollem verbringen möchten, können sich das Buch "Pornogami" bei Amazon bestellen und wild drauf los falten.