Es gibt darüber hinaus verschiedene Varianten, bei denen besondere Anforderungen berücksichtigt werden:

1) klassische Risikolebensversicherung mit konstanter Versicherungssumme
2) Versicherungen für zwei (verbundene) Personen
3) Lebensversicherungen mit fallenden Leistungen (zum Beispiel zur Darlehensabsicherung)

Auch bei der Risiko-Lebensversicherung gibt es große Beitragsunterschiede. Fordern Sie deshalb immer einen Versicherungsvergleich an!

Bei der Risikolebensversicherung auf verbundene Leben gibt es mehrere versicherte Personen. Die versicherte Todesfallleistung wird nur einmal beim Tod einer versicherten Person während der Versicherungsdauer fällig. Diese Form dient der gegenseitigen Absicherung wirtschaftlich voneinander abhängiger Personen (z.B. Geschäftspartner, (Ehe-Paare ohne Kinder).

Die Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme wird meist zu Sicherung von Darlehen mit kontinuierlicher Tilgung verwendet. Die Versicherungssumme nimmt dabei im Lauf der Zeit in gleichem Maß ab, wie das Darlehen getilgt wird. Sie wird in diesem Zusammenhang von Banken auch in Verbindung mit Darlehens- und Kreditverträgen als so genannte Restschuldversicherung angeboten.

Generell ist der Beitrag der Risikolebensversicherung abhängig vom Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand der versicherten Person zum Versicherungsbeginn, sowie von der Versicherungssumme und der Laufzeit der Versicherung.

Wie bei allen anderen Versicherungen erwirtschaftet der Lebensversicherer auch bei der Risikolebensversicherung zu Gunsten des Versicherungsvertrags. Allerdings spielen im Gegensatz zur

Kapitallebens- oder zur Rentenversicherung Zinsüberschüsse aus Kapitalanlagen hier eine unbedeutende Rolle. Es handelt sich vielmehr um Risikoüberschüsse und Kostenüberschüsse. Diese entstehen weil der Versicherer weniger Todesfallleistungen erbringen und geringere Kosten aufwenden muss. Diese Überschüsse erhält der Versicherungsnehmer entweder als Todesfallbonus oder als Beitragsverrechnung.