In unserer heutigen Zeit wird der Einfluss von Farben hauptsächlich von Innenarchitekten oder Psychologen aufgegriffen. Mit Farben soll das seelische Gleichgewicht hergestellt und positive Stimmung erzeugt werden. Doch auch wir als Laien kennen die Macht der Farben und drücken unsere Stimmung durch die Wahl unserer Kleidung aus: sind wir schlecht drauf, wählen wir dunkle Farben, sind wir super drauf, greifen wir zu farbenfrohen Klamotten.

Die

Erkenntnis, dass Farben Gefühle beeinflussen können, wird mehr und mehr in einer Reihe von Therapieansätzen in der Medizin angewandt und soll so für mehr Wohlbefinden beitragen.
Lichtbestrahlung: Die Haut über den kranken Organen wird mit der für das Leiden Linderung versprechenden Farbe zwischen fünf und vierzig Minuten bestrahlt.
Akupunktur: Nicht mit Nadeln, sondern mit Strahlen aus einer Farbfilter-Stablampe wird das jeweilige Organ oder der betreffende Körperteil ca. eine Minute behandelt Kreativ-Therapie: Anthroposophisch behandelnde Ärzte lassen ihre Patienten malen, um die Gesundung zu unterstützen.

Auch die Selbstbehandlung ist nicht schwierig. Der erste Schritt in die richtige Richtung, ist die Erkenntnis, dass Farben nicht nur Stimmungen ausdrücken, sondern auch erzeugen können. Warum nicht eine pinkfarbene Tapete fürs Schlafzimmer anstelle weißer Wände?

So wirken Farben:
Blau: wirkt kühlend und schmerzlindernd, Bludhochdruck- und Fiebersenkend.
Violet: wirkt entschlackend und regt die Bildung weißer Blutkörperchen an.
Rot: wirkt anregend, aktivierend und belebend. Bestrahlung mit Rot fördert die Durchblutung und stärkt das Immunsystem.
Orange: löst bei längerem Betrachten Lebensfreude aus. Regt die Magen- und Darmfunktion an.
Gelb: lindert extreme Nervosität.
Grün: hat eine beruhigende und mild-desinfizierende Wirkung und soll sogar Keime und Bakterien abtöten können. Hilft bei überanstrengten Augen, Herzrhythmusstörungen, Stress und Magengeschwüren.
Türkis: wirkt kühlend bei Sonnenstich, Hitzschlag und kleinen Infektionen.