Die IDSN Abschaltung ist bereits angelaufen

Die Abschaltung des alten ISDN-Netzes wurde nötig, weil seit einigen Jahren ein zweites Netz für die Datenkommunikation und den Internetzugang aufgebaut wird. Der gleichzeitige Betrieb zweier Netze erfordert einen derart hohen Energie- und Personalaufwand, dass die Abschaltung der ISDN-Anschlüsse eine logische Konsequenz ist. Die zugrundeliegende Technik stammt weitestgehend aus den 80er- bzw. 90er-Jahren und wurde längst vom technologischen Fortschritt überholt. Den Anbietern fällt es immer schwerer, passende Hardware zu beschaffen. Die steigenden Kosten für Wartung und Support sind ein weiterer Grund, weshalb es in naher Zukunft keine ISDN-Anschlüsse mehr geben wird.

Die ISDN Abschaltung hat bereits begonnen: Inoffiziellen Meldungen zufolge sollen bereits weit über zehn Millionen Anschlüsse nach All-IP migriert worden sein. Jede Woche kommen rund 60.000 neue Umschaltungen hinzu. Dabei handelt es sich überwiegend um Anschlüsse von Geschäftskunden. Etliche

ISDN-Kunden wurden mittlerweile auf schriftlichem Wege über das Umstellungsdatum informiert. Laut Medienberichten soll der gesamte Prozess bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Einige wenige Anbieter, darunter Vodafone, haben die ISDN Abschaltung etwas später geplant.

Welche Vorteile bietet All-IP?

Durch den neuen All-IP-Standard bieten sich für die Anwender, aber auch für die Provider eine Reihe an Vorteilen. Die Anbieter müssen nur noch ein einziges Netzwerk verwalten und betreiben. Komplexe Kommunikationswege werden durch All-IP erheblich vereinfacht. Zudem machen die neuen Anschlüsse Gateways als Übergänge zwischen verschiedenen Netzwerktechniken obsolet. Auf der Seite des Nutzers vereinfacht sich durch den einheitlichen Netzanschluss für alle benötigten Dienste die IT-Infrastruktur. Für Multimedia-, Sprach- und Datendienste wird nur noch ein Anschluss benötigt, was zu einer spürbaren Kostenreduzierung führt. Darüber hinaus sind die verwendeten Endgeräte flexibel nutzbar.

Mit der ISDN Abschaltung und der Umstellung auf die modernere IP-Technologie ergeben sich zahlreiche neue Nutzungsmöglichkeiten. So lassen sich beispielsweise Sprach- und Datendienste besser kombinieren, was zu effizienteren Kommunikationsabläufen führt. Der Nutzer kann aus seinem gewohnten E-Mail-Programm heraus Anrufe tätigen. Das verwendete Telefon blendet aktuelle Informationen zu den Gesprächen automatisch aus dem Netzwerk ein. Die Administration vereinfacht sich erheblich, da sich zahlreiche Funktionen von jedem netzwerkfähigen Gerät aus steuern lassen.

Unter diesen Alternativen können Unternehmen wählen

Nach der ISDN Abschaltung sind die Funktionen der Telekommunikationsanlage nicht mehr an die Hardware gebunden, sondern können innerhalb einer virtuellen Umgebung ("Cloud") realisiert und verwaltet werden. Der entscheidende Vorteil einer Telefonanlage aus der Cloud besteht darin, dass der Nutzer fortan keine Telefonanlagenhardware mehr benötigt. Der Anbieter stellt die Services überall dort zur Verfügung, wo sie benötigt werden – sei es im Büro, im Konferenzsaal oder in den eigenen vier Wänden. Um die Dienste nutzen zu können, muss lediglich eine Internetverbindung vorhanden sein.

Eine preiswerte Alternative zu ISDN ist die Anmietung einer virtuellen Telefonanlage mit kundenspezifischen Begrüßungsansagen, einer professionellen Anrufbearbeitung und gebührenfreien Rufnummern für Teams oder einzelne Mitarbeiter. Der Kunde erhält Zugang zu einem Click-to-Call-Tool und einem Rückruf-Tool für seine Webseite. Einen noch höheren Komfort bieten Contact-Center-Lösungen mit einem automatischen Anrufgenerator, analytischen Berichten zur Servicequalität und zum Kundenverhalten, Mitarbeiter-Tages-KPIs und vielen weiteren Features. Nähere Informationen finden Interessierte auf der Webseite https://mango-office.com/.