Wie sollte es anders sein, ist man fast geneigt zu sagen, denn beim Functional Fitness (zweckmäßige Ertüchtigung) handelt es sich um einen Fitnesstrend aus den USA. Hierbei stehen Workouts mit einer äußerst hohen Effizienz im Vordergrund. Isoliertes Training einzelner Muskelgruppen kommt dabei nicht in Frage genauso wenig wie das Training an modernen Maschinen im Fitnessstudio. Beim Functional Training soll der Trainierende möglichst die volle Kontrolle über seinen Körper haben und das

Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen und Gelenken selbst koordinieren, um dadurch die eigene Leistungsfähigkeit langsam zu steigern. Die rohe Muskelkraft steht hierbei nicht im Vordergrund. Was vielmehr zählt ist die ganzheitliche Stabilisierung des Körpers. Und die geht vom Zentrum des menschlichen Körpers aus, seinem Rumpf. Deshalb finden die meisten Functional Fitness Übungen im stehen statt.

Eines der beliebtesten Hilfsmittel beim Functional Training ist die sogenannte Kettlebell (Kugelhantel), mit der ein äußerst effizientes Ganzkörpertraining möglich ist, bei dem gleichzeitig die Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination trainiert werden kann.

"Vater" des neuen Fitness-Trends ist übrigens der australische Personal Trainer Paul Collins, dessen neuartige Workouts ihm in seinem Heimatland bereits den Titel "Trainer des Jahres" eingebracht haben.

Functional Fitness gilt momentan als das ideale Trainingsprogramm für alle, die an ihrer allgemeinen Fitness arbeiten wollen oder generell Gewicht verlieren möchten. Wie bei anderen Sportarten gilt aber auch hier: Ohne Fleiß kein Preis.
Wer sich nun weiter in die Materie einlesen möchte oder gleich ein paar Übungen absolvieren will, der findet hier die passenden Tipps für sein erstes Functional Training.