Eurowings wird in den Medien oftmals als Billigflieger der Lufthansa bezeichnet. Das Tochterunternehmen teilte seinen Kunden vor einigen Tagen mit, dass der Zutritt zu einer Lounge im Flughafen ab dem 26. März 2017 nicht mehr uneingeschränkt kostenlos ist.

Das gilt nicht für alle Eurowings-Kunden, sondern für jene mit Vielflieger-Status, die ein sogenanntes Basic-Ticket für einen Flug buchen.

Basic-Ticket? Dann draußen bleiben
Das dürfte für die meisten Betroffenen eine unerfreuliche Neuigkeit gewesen sein: Nicht mehr jeder Lufthansa-Status-Kunde mit einem Ticket für Eurowings hat jetzt noch Zugang zur Lufthansa-Lounge. Wer nämlich den Basic-Tarif bucht, also ein Ticket der günstigsten Preisklasse, dem wird der Eintritt zur Lounge verwehrt, selbst wenn er zur Gruppe der Vielflieger gehört.

In Kraft getreten ist diese neue Regelung mit dem Beginn des Sommerflugplans am gestrigen Sonntag, 26. März. Den bisher möglichen Zutritt zu den von Eurowings angebotenen Lounges könnten Basic-Tarif-Kunden – unabhängig von ihrem Vielflieger-Programm und Vielflieger-Status – nicht länger bekommen: „Nur so ist es uns möglich, mit Basic weiterhin einen preiswerten reinen Flugtarif anzubieten“, lautet die offizielle Begründung von Eurowings dazu, die im an die Kunden versendeten Rundschreiben zu lesen ist.

Kein Lounge-Zugang aus Gründen

der Wirtschaftlichkeit
Konkret heißt das, dass Status-Kunden wie Frequent Traveler, HON-Circle-Member und Senatoren gratis Essen und Getränke nun nur noch dann erhalten, wenn sie in Zukunft entweder ein Ticket im Smart-Tart oder ein Ticket im Best-Tarif von Eurowings buchen.

Die Lufthansa-Tochter verfolge damit das Ziel, nach und nach mehr Angebote gegen Aufpreis anzubieten – der Lounge-Zugang sei ein Beispiel dafür. Es gehe um wirtschaftliche Gründe.

Im Übrigen fliegt Eurowings mit dem Wechsel auf den Sommerfahrplan 2017 erstmalig auch von München aus.