Aktuell führt die Straße der deutschen Sprache durch drei ostdeutsche Bundesländer, nämlich durch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Bis dato sind durch diese thematische Route zwölf Städte miteinander verbunden: Neun davon liegen in Sachsen-Anhalt,

1. Köthen (Anhalt): Sitz der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft, Schloss mit Ausstellung und Veranstaltungen

2. Eike-von-Repgow-Dorf Reppichau: Eike von Repgow ist der Schöpfer des bedeutendsten mittelalterlichen Rechtsbuchs, des „Sachsenspiegels“; Freilichtmuseum

3. Gräfenhainichen: Geburtsstadt des evangelischen Kirchenliederdichters Paul Gerhardt, Paul-Gerhardt-Kapelle mit der Dauerausstellung

4. Buchdorf Mühlbeck-Friedersdorf: erstes deutsches Buchdorf; zehn Antiquariate an

acht Standorten

5. Stadt Mansfeld: Elternhaus von Martin Luther, wo er seine Kindheit und erste Jugendzeit verbrachte; Bürger-Museum, das Gottfried August Bürger gewidmet ist

6. Lutherstadt Eisleben: Geburtsort, Wirkungsort und Sterbeort von Martin Luther, der sich auch um die Kirchensprache verdient gemacht hat

7. Allstedt: Wirkungsort von Thomas Müntzer, der unter anderem zum ersten Mal einen Gottesdienst durchweg auf Deutsch hielt

8. Merseburg: Ursprung der „Merseburger Zaubersprüche“, das älteste althochdeutsche Sprachzeugnis der germanischen Heiden

9. Weißenfels: Lebensort von Novalis ab dessen 13. Lebensjahr, Novalis-Gedenkstätte

10. Musenhof Gotha: Luther, Voltaire oder Goethe waren zu Gast, Schloss Friedenstein mit Museen und Bibliothek

11. Schleiz: Rutheneum als Wirkungsort von Dr. Konrad Duden, Museum im Haus mit Ausstellung über „Erfinder“ und Geschichte des Dudens

12. Kamenz: Geburtsort und Kindheitsort von Gotthold Ephraim Lessing; Dauerausstellung im Lessing-Museum

Ausführliche Informationen zur Straße der deutschen Sprache gibt es hier.