Als Hobbykapitän Urlaub mit Hausboot machen, das ist auf mehr als 700 Kilometer deutscher Wasserstraßen möglich. Diese liegen in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und im Saarland. Außer in Deutschland kann Urlaub mit Hausboot innerhalb von Europa in Belgien, Italien, Irland, Frankreich, Großbritannien (England und Schottland) und den Niederlanden (Holland) gemacht werden.
Ein Hausboot fährt – je nach Modell – mit Benzin, Diesel oder Flüssiggas. Treibstoff und Gasvorrat für die Kochstelle müssen für gewöhnlich im Rahmen einer Urlaubsreise mit Hausboot, die zwei bis drei Wochen lang ist, nicht nachgetankt beziehungsweise aufgefüllt werden. Anders ist es mit dem sogenannten Nutzwasser, dessen Reservoir an den entsprechenden Zapfstellen während der Bootsreise aufgefüllt werden muss.

Beim Hausbooturlaub gelten für Kapitän und Crew folgende Regeln:

1. Der Bootsführer muss mindestens 18 Jahre alt sein und die für den Urlaub mit Hausboot körperliche und geistige Eignung haben.
2. Bei der Hausbootübernahme muss eine umfassende Einweisung mit Probefahrt erfolgen.
3. Das Hausboot darf ein bestimmtes Revier nicht verlassen.
4. Nachts darf das Hausboot nicht gefahren werden, es muss vor Anker liegen.
5. Eine Bescheinigung vom Hausbootvermieter, die Charterbescheinigung, ersetzt für die

Dauer der Hausbootmiete den Sportbootführerschein.

Wer seine Haustiere mitnehmen möchte beim Urlaub mit Hausboot, der kann sich zum Beispiel bei LeBoat über das Angebot für den deutschen Raum informieren sowie über die belgischen, britischen, irischen, italienischen, französischen und niederländischen Wasserstraßenreviere, in denen ein Urlaub mit Hausboot erlaubt ist.