Herta Heuwer betrieb in Berlin einen Imbissstand an der Ecke Kantstraße/Kaiser-Friedrich-Straße im Stadtteil Charlottenburg. Die berühmte Wurst „erfand“ sie im Jahr 1949, indem sie verschiedenen Zutaten zur typischen Currywurstsoße zusammenmischte, die sie über eine in Stücke geschnittene Brühwurst gab und dann servierte. Mitte der 1950er Jahre wurde sie zur „Currywurst“ gekürt.
Unter der Bezeichnung „Chillup“ wurde das Rezept

für ihre Currywurstsoße am 15. Januar 1959 durch das Deutsche Patentamt registriert: Das Currywurstsoßen-Patent trägt die Nummer 721319. Zu den Zutaten sollen unter anderem Currypulver, Tomatenmark und Worcestershiresauce gehören. Herta Heuwer zog schließlich um in ein Ladenlokal in der Kaiser-Friedrich-Straße 59, das Tag und Nacht geöffnet und sehr gut besucht war. Seit zwölf Jahren befindet sich am ehemaligen Standort, der jetzigen Kantstraße 101, eine Gedenktafel zu Ehren der Erfinderin der Currywurst. Es wurde einst zu ihrem 90. Geburtstag im Jahr 2003 von der damaligen Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen enthüllt.

Das Deutsche Currywurst-Museum Berlin (DCMB) wurde im 15. August 2009 eröffnet. Es ist bundesweit das erste Museum allein für die Currywurst. Zu finden ist es in der Schützenstraße 70 in 10117 Berlin. Besucht werden kann es täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr.
Und auf der Homepage des DCMB heißt es: „Die Currywurst ist in Deutschland viel mehr als nur ein gewaltiger Wirtschaftsfaktor: Von Politikern, Sportlern und Prominenz favorisiert, in Literatur und Film thematisiert und von Liedermachern besungen, ist sie als ein Stück deutscher Kultur- und Gesellschaftsgeschichte zu begreifen.“