Denn das geht, wenn die Wohnung ganz einfach dem Verlauf der Sonne folgt. So hat die Wohnung ganz automatisch mit nur einem Anbau einen Ost-, Süd- und Westbalkon. Das nennt sich "Dynamische Architektur". Der italienische Architekt David Fisher präsentierte sie bereits im Jahr 2008 und wollte sie in Moskau und Dubai Wirklichkeit werden lassen.

Fällt euch an der Städteauswahl etwas auf? Ja genau, dort wo die jungen Reichen wohnen. Denn billig wird eine solche Bleibe nicht, das versteht sich von selbst.

Bis zu 400 Meter sollen die ynamic_tower.jpg" target="_blank">Häuser in die Höhe ragen und jedes Stockwerk soll drehbar sein. Was dann auch dazu führt, dass der Wolkenkratzer immer wieder anders aussieht. Laut Fisher sollen die ungewöhnlichen Gebäude dem Rhythmus der Natur folgen und ihre Richtung und Form je nach Tages- und Jahreszeit ändern.

Das klingt so, als ob die modernen Wohntürme riesige Umweltsünder sein werden. Aber Fishers Hochhäuser sollen ökologisch mit der Zeit gehen und die Energie, die sie für die Bewegung benötigen, selbst liefern.

Im Inneren der Türme sollen horizontale Windkraftanlage stecken, die Strom produzieren. Zusätzlich sitzen Solarzellen auf den Dächern der Hochhäuser, was sich bei einem Haus, das der Sonne folgt, ja anbietet. So sollen die rotierenden Hochhäuser so viel Energie erzeugen, dass sie auch noch angrenzende Wohnanlagen damit beliefern können.

Ursprünglich sollte man schon Ende 2010 im "Dynamic Tower Dubai" ganztägig die Sonne genießen können. Leider wurde das Projekt bis heute nicht umgesetzt.