In der Altstadt lockt die evangelische Sankt-Nikolai-Kirche zu einer Besichtigung. Sie ist ein bedeutendes Baudenkmal des Dresdener Barock in der Niederlausitz. Im Kircheninneren befinden sich interessante Grabmale. Eines erinnert an die Zeit des Sumpffiebers, ein anderes wurde wegen des voranschreitenden Braunkohletagebaus hierher verlagert. An Stelle der heutigen Kirche befand sich anfänglich eine andere, die bereits im 18. Jahrhundert wegen des sumpfigen Untergrunds abgerissen werden musste. Auch an der neuen Kirche geht die mangelnde Festigkeit des Bodes nicht spurlos vorüber.

Das zentrale Informationszentrum in der historischen

Altstadt ist das „Haus für Mensch und Natur“, das mit fundierten Einblicken in die Entwicklung und Funktionsweise des Biosphärenreservats aufwartet.

Mit seinem Hotel und Restaurant lädt das am Rande der Altstadt gelegene Schloss Lübbenau zum Verweilen. Das ehemalige Herrschaftshaus ist in den im englischen Landschaftsstil angelegten Park eingebettet und stellt den ältesten Stadtteil Lübbenaus dar. Ein idyllischer Ort für einen erholsamen Spaziergang.

Nur fünf Minuten Fußweg vom Schloss entfernt liegt der Große Spreewaldhafen Lübbenau. Er ist die größte Hafenanlage des gesamten Spreewaldes. Von hier aus kann eine unvergessliche Tour mit einem der typischen Spreewaldkähne gestartet werden. Wer es individueller mag, kann die Fließe der Umgebung auch mit einem Kajak oder Kanu erkunden. Ein beliebtes Ziel ist das Lagunendorf Lehde, eine vollständig unter Naturschutz stehende Ansiedlung, die in 1 bis 1,5 Stunden mit dem Kahn erreicht ist. Die schmalen Fließe, die die Gehöfte miteinander verbinden, und die historischen Spreewaldhäuser sind eine Attraktion für jeden Besucher.