Die Auswahl der Zahlungsmittel ist überschaubar: EC-Karte, Kreditkarten, Reiseschecks und Bargeld. Zum einen möchte man so „flüssig“ wie möglich sein, zum anderen möchte man das Risiko eines Verlustes minimieren. Daher sollte man sich nicht auf ein Zahlungsmittel beschränken.

Für die ersten Tage sollte man sich auf jeden Fall etwas Bargeld mitnehmen. Je nach Reiseland sollte man einige Dollar oder

Euro im Portemonnaie haben, noch besser beide Währungen. Auf große Scheine sollte allerdings verzichtet werden. Wegen der Fälschungsgefahr werden diese eher ungern angenommen.

Am unkompliziertesten kann man mit der EC-Karte mit dem Maestro-Zeichen Geld anheben. Diese Karte wird schon in über 100 Ländern akzeptiert, z.B. auch in Asien oder Mittelamerika. Vor Antritt der Reise sollte man sich unbedingt darüber informieren, ob das Abheben vor Ort möglich ist.

Natürlich werden überall auf der Welt auch Kreditkarten akzeptiert. Aus eigenen Erfahrungen kann ich empfehlen, Eurocard und Visa im Doppelpack mitzunehmen. Nicht überall werden alle Karten angenommen. Hat man beide dabei, kann man sich weite Wege und Zeit ersparen.
Der Nachteil der Kreditkarten ist, im Vergleich zur EC-Karte, die hohe Abhebungsgebühr.

Reiseschecks sind wegen ihrer hohen Sicherheit eine gute Ergänzung der Reisekasse. Beim Einlösen sollte man sich aber nicht über hohe Gebühren wundern. Der Stellenwert des Reiseschecks verliert aber zunehmend an Bedeutung.

Auf der Web-Seite kartensicherheit.de kann man sich einen SOS-Infopass herunterladen. Er beinhaltet sämtliche Telefonnummern, die im Falle eines Verlustes hilfreich sein könnten. Darüber hinaus wartet die Seite mit vielen weiteren Tipps auf.