Dies stellten Forscher des University College London und der Normal University in China fest.

"Das Verhältnis von Frauen und Männern ist in den meisten Gesellschaften bemerkenswert ausgeglichen", erklärt Therese Hesketh vom University College of London. Traurigerweise haben Söhne in manchen Ländern immer

noch einen höheren Stellenwert als Töchter. Teilweise werden weibliche Föten abgetrieben und bereits geborene Mädchen schlechter medizinisch versorgt als Jungen.

"In den nächsten 10 Jahren wird es in China und Indien einen Überschuss in Höhe von zwölf bis 15 Prozent an jungen Männern geben", so die Prognose von Therese Hesketh und Zuhu Wei Xing.
Einem grossen Teil der Männer fehle dann die Möglichkeit zu heiraten und ihre Sexualität auszuleben. Die wenigen Frauen haben eine grössere Chance in höhere Schichten einzuheiraten. Zurück bleiben junge, ledige Männer in schwachen sozialen Positionen. Der grösste Teil der gemeldeten Gewalttaten wird genau von dieser Gruppe begangen.
Es bestände jedoch die Möglichkeit das die weibliche Bevölkerung durch den höheren Stellenwert in der neuen Gesellschaft wieder zunähme.

Übrigens, auch im Osten Deutschlands herrscht bereits Männerüberschuss. Bernhard Nauck, Soziologe an der Technischen Universität Chemnitz gegenüber der Zeitung "Die Welt": " In sechs bis sieben Jahren werden sich im Osten zwei Männer um eine Frau bemühen müssen, das ist sicher."

Hört sich doch erst mal gar nicht so schlecht an.

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