Zumindest war das im Jahr der Umfrage 2007 so. Und vermutlich hat sich im vergangenen Jahr nicht viel daran geändert. Offensichtlich sind die guten alten Zeiten, wo Mann mit 18 vor die Tür gesetzt wurde, vorbei.

Das weibliche Geschlecht ist deutlich freiheitsliebender und eigenständiger, nur jede fünfte Frau kurz vor 25 hockt den Eltern noch auf der Bude. Über die Hälfte der Frauen zieht schon vor Vollendung des 22.sten Lebensjahres von zu Hause aus.

Bei Männern dagegen hockt selbst mit 30 noch jeder achte Mann bei Mutti am Küchentisch. Eine ziemlich gruselige Vorstellung. Wer will solche "Männer" schon daten? Die haben aber, zumindest ihrer Meinung nach, völlig einleuchtende Gründe nicht flügge zu werden.

Bequemlichkeit steht ganz sicher an erster Stelle. Zu-Hause-Wohner werden mit Pflichten weitestgehend von den Eltern und vor allem von der Frau Mama, verschont. Die Freiheiten die die Stubenhocker geniessen können, werden dagegen wie selbstverständlich immer grösser. Zudem werden die Ausbildungszeiten immer länger, die Lebenshaltungskosten immer höher, Jobs immer unsicherer und Wohnungen teurer.
Und so kommt es das die deutschen "Männer" gegenüber den italienischen Männern, die als grösste "Hotel Mama"-Nutzer verschrien sind, gewaltig aufholen.

Aber nicht nur die volljährigen Männer müssen sich an die eigene Nase fassen und anfangen Verantwortung zu tragen und erwachsen zu werden, auch die Muttis haben einen grossen Anteil daran das Deutschlands junge Männer noch

zu Hause leben. Also Muttis, tretet in den Wasch-, Putz, Koch- und Bügelstreik und macht es euren Jungs zu Hause nicht zu gemütlich.

Die Väter können dann schon mal einen Anteil an Miete-, Neben-, Strom-, Heiz- und Telefonkosten einfordern. Dann wollen wir doch mal sehen wie die Statistik für 2009 ausfällt.