Friedensnobelpreis 2008 für Martti Ahtisaari
Der Friedensnobelpreis ist mit umgerechnet einer Million Euro dotiert. Er gilt als die renommierteste internationale Auszeichnung im Bemühen um eine friedlichere Welt. So sollen die Preisträger „den besten oder größten Einsatz für Brüderlichkeit zwischen Staaten, für die Abschaffung oder Abrüstung von stehenden Heeren sowie für die Organisation und Förderung von Friedenskonferenzen“ gezeigt haben.
Heute hat das Nobelkomitee in Oslo bekanntgegeben, dass der ehemalige finnische Präsident Martti Ahtisaari mit dem Friedensnobelpreis 2008 geehrt wird. Damit wird die Arbeit des 71-jährigen Diplomaten anerkennt: seine umfangreiche, internationale Vermittlertätigkeit zur Beendigung von Konflikten und Kriegen. Unter anderem war Ahtisaari UN-Sondergesandter für das Kosovo und überwachte im Auftrag der UNO die Entwaffnung der nordirischen Untergrundorganisation IRA, wie auf „Tagesschau.de“ zu lesen ist. Als seine größte Leistung gilt die Beendigung des Bürgerkriegs in der indonesischen Unruheprovinz Aceh vor drei Jahren. Er selbst meinte heute in einem Interview mit dem norwegischen Rundfunk, dass sein 13-jähriger Einsatz für die Unabhängigkeit Namibias am entscheidendsten gewesen sei.
Als Favoriten für den diesjährigen Friedensnobelpreis waren auch der chinesische Regierungskritiker Hu Jia sowie die russische Anwältin Lidia Jussupowa gehandelt worden.
Heute hat das Nobelkomitee in Oslo bekanntgegeben, dass der ehemalige finnische Präsident Martti Ahtisaari mit dem Friedensnobelpreis 2008 geehrt wird. Damit wird die Arbeit des 71-jährigen Diplomaten anerkennt: seine umfangreiche, internationale Vermittlertätigkeit zur Beendigung von Konflikten und Kriegen. Unter anderem war Ahtisaari UN-Sondergesandter für das Kosovo und überwachte im Auftrag der UNO die Entwaffnung der nordirischen Untergrundorganisation IRA, wie auf „Tagesschau.de“ zu lesen ist. Als seine größte Leistung gilt die Beendigung des Bürgerkriegs in der indonesischen Unruheprovinz Aceh vor drei Jahren. Er selbst meinte heute in einem Interview mit dem norwegischen Rundfunk, dass sein 13-jähriger Einsatz für die Unabhängigkeit Namibias am entscheidendsten gewesen sei.
Als Favoriten für den diesjährigen Friedensnobelpreis waren auch der chinesische Regierungskritiker Hu Jia sowie die russische Anwältin Lidia Jussupowa gehandelt worden.
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