Es sind manchmal nur kleine Reime, Wortketten, die sich im Kopf tummeln und irgendwann einen Sinn ergeben. Aber bis der fertige Text auf dem Papier steht, dauert es eine Weile.

Als erstes möchte ich mit dem Thema befassen. Man kann über alles schreiben:

1. am Anfang wär natürlich die Liebe...
2. Probleme mit Personen (Arbeitskollegen, gute Freunde, Familie...)
3. allgemeine Probleme (Geld, Politiker, schlechtes Wetter...)
4. Freuden (schönes Wetter, das Leben...)

Also, wie ihr seht gibt es genug Themen über die man schreiben kann. Dann folgt natürlich ein guter Anfang. Hier empfehle ich aber, nicht speziell nach einem Anfang zu suchen, sondern das aufzuschreiben, was einem spontan in den Kopf kommt und erst später den Ablauf oder die Reihenfolge der einzelnen Textteilen festzulegen.

Was mache ich, wenn mir zwei Zeilen im Kopf herumschwirren?

Man nimmt sich, wie immer, etwas zu schreiben (auch hier kann man sich unterschiedliche Methoden aneignen, dazu später). Man notiert sich diese zwei Zeilen, die sich nicht unbedingt reimen müssen und beginnt eine Themensammlung. Diese kann verschieden aussehen (auch hier wieder nach persönlichem Interesse):

1. eine einfache Mindmap (ein Grundthema in der Mitte, zu dem man immer mehr "Abzweigungen" sucht ud meist auch findet.
2. eine Liste (man denkt darüber nach, was man zu diesem Thema schon alles erlebt, gefühlt hat und notiert verschiedene Wörter,)

Nun will man weiter schreiben. Man schaut sich seine Gedanken an und überlegt, wie man diese Wörter, die man zuvor notiert hat, am besten zu einer kleinen Geschichte zusammenfasst:
Ein kleines Beispiel: (es müssen natürlich nicht nur Substantive sein :P)
> Liebe
> Schmerz
> Vertrauen
> 2. Chance

Aus diesen 4 Wörtern schreibe ich eine kleine Geschichte: (in gewissermaßen ein Monolog)

Wir sind schon so lange zusammen. Ich "liebe" dich über alles. Ich tue alles für dich, würdest du es nur von mir verlangen. Aber jetzt? Warum gehst du fort? Du fällst mir in den Rücken. Du missbrauchst mein "Vertrauen". Du hintergehst mich. Aber ich liebe dich. Ich werde dich immer lieben. Komm zurück. Komm zurück. Ich will keine Rache. Ich habe dir vergeben. Du hast die "Chance". Ich halte es ohne dich nicht aus. "Der Schmerz" lässt nicht nach. Bitte, komm zurück!

Schon jetzt versucht man, auf gewisse "Stichwörter" Reime zu finden. Hier ist auch wieder jedem selber überlassen mit welcher "Reimtechnik" er sein Lied "ausstatten" möchte.

Es gibt verschiedene Reimtypen: (die ich jetzt nicht alle aufzählen möchte --> Reimtypen)

FORTSETZUNG FOLGT....