Auf dem Detox Catwalk sind sozusagen Unternehmen aus der Modebranche beziehungsweise Bekleidungsbranche zu sehen, die Maßnahmen ergreifen, um giftige Chemie bei Herstellung und Lieferung durch unbedenkliche zu ersetzen beziehungsweise sogar darauf zu verzichten.

Initiiert hat die Kampagne rund um den Detox Catwalk Greenpeace: „Damit unsere Zukunft wirklich giftfrei wird, fordern

wir die Unternehmen auf, eigene Detox-Verpflichtungen einzugehen und umzusetzen“, heißt es unter www.greenpeace.org. Dort ist auch der Detox Catwalk mit Fakten zu den Firma zu sehen.

Um das Detox-Ziel zu erreichen, sollen sich die Hersteller laut Greenpeace „schrittweise bis zum 1. Januar 2020 vom Gebrauch und von der Freisetzung giftiger Chemikalien in allen weltweiten Lieferketten verabschieden“.

Unterteilt werden die Produzenten in Bezug auf ihr Detox-Verhalten in drei Kategorien:

1. Trendsetter haben sich zu Detox verpflichtet durch glaubwürdige Fristen, konkrete Maßnahmen und eine praxistaugliche Umsetzung. Dazu gehören aktuell zum Beispiel Benetton, C&A, Esprit, G-Star Raw, H&M, Levi’s, Mango, Puma und Valentino.

2. Greenwasher haben sich zu Detox verpflichtet, ohne dass den Ankündigungen Taten folgten. Zu dieser Gruppe zählen derzeit Adidas Group (adidas, Reebok und Taylor Made) LiNing (Double Happiness, Lotto und andere) und Nike Inc. (Nike, Converse und andere).

3. Schlusslichter wollen sich nicht zu Detox verpflichten. Hierzu gehören momentan Armani, Bestseller (Jack & Jones, Vero Moda und andere), Only the Brave (Diesel, Maison Martin Margiela, Viktor & Rolf, Marni), Gap Inc. (Gap, Banana Republic und andere), Metersbonwe, PVH (Calvin Klein, Tommy Hilfiger und andere) und Vancl.