Ganz neue Impulse was die Gestaltung des Schlafzimmers angeht, bieten unsere Nachbarn aus den Niederlanden vom Design-Label "Snurk". Was die auf´s Bettzeug bringen habt ihr garantiert bisher noch nicht gesehen. Oder um präzise zu sein, ihr habt es bisher in einem völlig anderem Umfeld gesehen.

Stücke der "Snurk"- Bettwäsche-Kollektion tragen den Namen "Le-Clochard" oder "Le-Trottoir" und wer das mit seinem Schulfranzösisch noch zusammen bekommt, weiss dass das im Deutschen so viel wie "Obdachloser" und "Bürgersteig" heisst.

Mit Hilfe von digitaler Drucktechnik sehen Kopfkissen und Bettdecke mit "Le Clochard" bezogen wie Kartonstücke aus, unter denen manche Obdachlose gezwungen sind zu schlafen, wenn es kalt ist. Und das Spannbettuch "Le-Trottoir" macht die Matratze optisch zum Gehweg.

Das ist aber kein geschmackloser Scherz der Designer, sondern mit 7,5 Prozent des Erlöses aus dem Verkauf der Kollektion unterstützen sie die Stiftung “Off Road Kids”.

Die überregionale Hilfsorganisation betreibt laut Website ohne staatliche Zuschüsse Streetwork-Stationen in Berlin, Hamburg, Dortmund und Köln sowie eine Elternberatungshotline und zwei Kinderheime. Bis zu 2500 Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren geraten in Deutschland jährlich auf die Straße. Etwa 300 davon werden Strassenkinder. "Off Road Kids" will ihnen eine

neue Perspektive bieten und "Snurk" unterstützt sie dabei.

Die "Snurk"-Produkte werden umweltfreundlich in Pakistan ohne Kinder- oder Zwangsarbeit aus feinster Baumwolle in verschiedenen Grössen gefertigt. Neben der Charity-Bettwäsche gibt es noch Bettzeug im Old-School-Wolldecken-Style und Schatzkarten-Bettwäsche für Kinder.

Snurk