Der bürgerliche Name von Frida Kahlo lautet Magdalena del Carmen Frieda Kahlo y Calderón. Sie wurde am 6. Juli 1907 in Mexiko-Stadt, wo sie am 13. Juli 1954 starb. Ihr Leben wurde bereits mehrfach nachgezeichnet – zuletzt im Film „Frida“ aus dem Jahr 2002 mit Salma Hayek in der Hauptrolle und basierend auf der Biografie von Hayden Herrera.
Die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau ist „die umfassendste Werkschau Frida Kahlos“, wie es auf der Homepage der Einrichtung heißt. „Zum ersten Mal sind die beiden größten Kahlo Sammlungen komplett

und vereint zu sehen. Hinzu kommen wertvolle Leihgaben aus 30 prominenten mexikanischen und 15 ausgewählten nordamerikanischen Privatsammlungen und Museen.“ Neben Gemälden und Zeichnungen sind auch Fotografien zu sehen: „Um die biographischen Schilderungen so weit wie möglich aus dem Werkkontext zu lösen und dennoch dem Besucher Einblicke in ihr Leben zu geben, wird der Ausstellung eine umfangreiche Fotoschau aus dem Besitz der Familie und nahe stehender Freunde zur Seite gestellt. Diesen Teil kuratiert Cristina Kahlo, die Großnichte Frida Kahlos. Zu sehen sind Fotos aus unterschiedlichen Lebensphasen der mexikanischen Ausnahmekünstlerin: Frida als junges Mädchen, Frida mit ihrem Ehemann Diego Rivera, Frida im Bett liegend und ihr Korsett bemalend und etliche Einzelportraits, die sie als faszinierende Frau mit prächtigem Schmuck, folkloristischer Kleidung und selbstbewusstem Blick zeigen.“
Geöffnet ist jeden Tag von 10 bis 20 Uhr. Der Eintritt kostet zehn, ermäßigt acht Euro. Schüler ab 16 Jahren zahlen fünf Euro, Gruppen ab zehn Person je acht Euro, Schüler- und Studentengruppen ab fünf Personen je fünf Euro. Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren frei. Für Schulklassen ist der Ausstellungsbesuch nur mit Führung von Montag bis Freitag möglich.