Touristen, Investoren und Umsiedler als aller Welt sollen nach Berlin kommen und alles ganz toll finden. Das hat uns bereits vor einem Jahr die bescheuerte und grenzdebile Kampagne "be Berlin" eingetragen und jetzt folgt Stufe zwei - "Herz&Schnauze".

Erst mal werden zu der Berliner gezwungen die sich nicht wehren können, angestellte Dienstleister und Servicekräfte. Busfahrer, Müllmänner, Messemitarbeiter, Polizisten, Strassenreiniger,
sollen von jetzt an Berlins "Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und Weltoffenheit" präsentieren und sich besser benehmen. Von Seiten der "BVG" hieß es man wolle auf

Mitarbeiter "einwirken", so Andreas Sturmowski.

Die bei denen das nicht möglich ist sollen so genannte "Starthilfe"-Pakete locken. Die enthalten: den Anstecker, der "Sie zum Berliner mit herz & schnauze macht", ein T-Shirt, "witzigen" Aufklebern und Postkarten und eine kleine "herz & schnauze- Aufmerksamkeit". Na für so einen Schrott, ähm, für ein so tolles Geschenk lohnt es sich ja sein Naturell aufzugeben.

In Zeiten der Wirtschaftskrise sitzt das Geld schliesslich derart locker, das man es mal eben für eine so viel versprechende Kampagne rauswerfen kann, mit deren Hilfe mal eben die Bevölkerung einer ganze Stadt umerzogen werden soll.

Klappt sicher ganz prima und alle Berliner werden dauergrinsende, schwatzhafte Sonnenscheine. Bisher zeigen sie sich jedoch immun und finden sich freundlich genug. Aber was wissen die schon?