Da die meisten Grossstädter keinen eigenen Garten besitzen, grillt man traditionell auf dem Balkon oder im Park.
Das Grillen auf dem Balkon hat den Vorteil, dass man das komplette Grillgut und die Getränke meist nicht weiter als 10 Meter tragen muss, dafür zieht beim Grillen mit Kohle der ganze Dunst in den Wohnraum. Oder auf die Nachbarbalkone, was die Mitmenschen gerade bei der Verwendung von viel

Grillanzünder oder der Entwicklung von beissendem Qualm oder Flugasche nicht immer erfreut. Abhilfe kann ein Gas - oder Elektrogrill schaffen. Nachteil, beide sind nicht gerade günstig und das klassische Grillaroma fehlt.

Um den lieben Nachbarn zu entgehen und reichlich Platz für eine Grillparty zur Verfügung zu haben, zieht es viele in den nahegelegenen Park. Auch wenn dort oft Grillverbot herrscht. Solange man nicht gleich ein Lagerfeuer auf der Wiese entfacht und all´seinen Müll wieder mitnimmt wird das meistens geduldet. Dafür muss man Grill und Zubehör hinschleppen und einen Kühlschrank fürs Bier gibts in der Grünanlage auch nicht.

Zum traditionellen Parkgrillen sind folgende Dinge zu empfehlen. Parks mit Tankstelle oder Kiosk in der Nähe sind, wegen des reibungslosen Nachschubs an gekühlten Getränken, vorzuziehen. Einweggrills sind billig und extrem praktisch, da vor Ort leicht zu entsorgen, haben aber den Nachtteil dass das Grillgut sehr nah an der Kohle liegt und sie meist nur für eine Lage Würstchen reichen, da sie schnell ausgebrannt sind. Eine gute Alternative bieten kleine, vollwertige Kompaktgrills die leicht zu transportieren sind, wenig wiegen, allerdings oft den Preis einen normal grossen Grills haben.

Wer auf das gegrillte Steak, Rippchen, Würstchen et cetera nicht verzichten will, aber keinen Bock auf das ganze Drumherum hat, geht einfach in einen Biergarten oder eine Strandbar mit Grill und geniesst dort völlig aufwands- und sorgenfrei.