Ursprünglich kommt die Pfefferpflanze aus Indien. Mittlerweile sind die größten Anbauländer von Pfeffer Vietnam, Indonesien, Indien, Brasilien und Malaysia. Insgesamt werden auf einer Gesamtfläche von 452.365.000 Hektar ungefähr 200.000 Tonnen Pfeffer pro Jahr angebaut.

Diese Pfeffersorten gibt es:

1. Schwarzer Pfeffer ist wohl der bekannteste. Seine Samen werden kurz vor Reifung gepflückt und bei mäßiger Temperatur getrocknet. Die Farbe entsteht durch Fermentation, so wie beim Tee. Der Geruch ist fein-fruchtig und der Geschmack durchgehend scharf.
2. Grüner Pfeffer kann ganz

oder frisch gemahlen Verwendung finden. Unreife, noch grüne Früchte werden für diese Pfefferart gepflückt, durch ein spezielles Verfahren getrocknet oder in Essig beziehungsweise Salzlake eingelegt, damit das Grün der Körner erhalten bleibt.
3. Rosa Pfeffer entsteht, wenn reife Pfefferbeeren eingelegt werden. Die Beeren stammen vom Sumachgewächs, das nicht mit schwarzem Pfeffer verwandt ist. Der Geschmack ist fruchtig-aromatisch mit leichter, feiner Schärfe.
4. Weißer Pfeffer besteht aus gepflückten, vollreifen Körnern. Sie werden zirka eine Woche in Wasser eingeweicht, um dann die äußere Fruchtschale, das Mesocarp, zu entfernen. Die Beeren haben die gleiche Schärfe von schwarzem Pfeffer, aber weniger Aromastoffe.
5. Kubebenpfeffer wurde im 16. und 17. Jahrhundert in Europa als Pfefferersatz verwendet. Die Beeren sind kugelförmig mit Stiel. Ähnlichkeit mit Zapfen haben die Fruchtstände des Stangen- beziehungsweise Langpfeffers. Der Geschmack erinnert an Piment mit scharfen, bitteren, kampferartigem Aroma.