Unwohlsein? Müdigkeit? Antriebslosigkeit? Hautirritation? Krankheit? Schadstoffe und Giftstoffe vermindern die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Nicht nur über Nahrungsmittel und Wasser gelangen sie in den Körper, sondern auch über die Atmung.

Das Immunsystem reagiert auf Schad- und Giftstoffe: Es wird versucht, sie auszuscheiden. Dafür „arbeiten“ die Organe mehr, besonders Leber, Nieren, Darm und

Haut. Das kann sich zum Beispiel in vermehrtem Wasserlassen, Durchfall oder Ekzemen äußern. Gelangen immer mehr Gifte in den Körper, kann das die Organe überlasten und schädigen.

Entgiftung – was ist das?
Unter dem Wort „Entgiften“ wird in der Medizin die Verstoffwechselung toxischer Substanzen über Leber und Nieren durch die sogenannte Biotransformation verstanden. Bei Störung dieser Entgiftungsprozesse wird der Körper mit Stoffwechselabfallprodukten belastet, was zu einem Leberkoma oder Urämie führen kann.

In der Naturheilkunde beziehungsweise Alternativmedizin werden bei der Entgiftung nicht nur Leber und Nieren betrachtet: Nach der Anamnese wird geschaut, welche Organe beim Ausscheiden von Giftstoffen unterstützt werden sollten.

Das kann zum Beispiel durch eine Heilfastenkur erreicht werden und durch die Einnahme spezieller Präparate. Ist alles wieder in der Balance, sind Körper, Geist und Seele erneut im Einklang: Die Beschwerden sind weg, das Wohlsein ist hergestellt.

Generell ist eine Entgiftung auch ein probates Mittel, um etwa gegen Süchte anzukämpfen wie etwa dem regelmäßigem Verlangen nach dem Verzehr von Süßigkeiten oder Junk-Food. Dazu müssen die Reste der abhängig machenden Substanzen, die sich noch im Körper befinden, vollständig entfernt werden, da sie die Begierde verursachen.