Seitens der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfahlen gibt es Tipps gehen die Strahlenbelastung in Kinderzimmern. In einer Erklärung heißt es dazu: „Nicht nur hochfrequente Mobilfunkanlagen, sondern auch Geräte des täglichen Gebrauchs erzeugen schwache elektronisch und magnetische Felder und senden permanent ihre Strahlen aus. Es wird auch gewarnt, mögliche Risiken zu unterschätzen: „Experten fürchten, dass eine dauerhafte Belastung Leukämie auslösen kann.“ So seien Kinder und Jugendliche schon gefährdet, wenn Lampen, Babyfone, Musikanlagen, Fernseher und Computer in einem Radius von bis zu 30 Zentimetern auf sie einwirken. Daher raten die Verbraucherschützer dazu, eine Dauerbelastung zu vermeiden: Geräte nach dem Gebrauch immer ausschalten, Zeitschaltuhren verwenden oder den Stecker aus der Dose ziehen. Insgesamt sollte die Anzahl der elektrischen Apparate so gering wie möglich gehalten und der Radius,

in dem sich die Kinder davor aufhalten, sollte vergrößert werden.
Hier noch einige konkrete Tipps:
1. Babyfone: Am besten die mit dem Siegel Blauer Engel verwenden. Mindestens anderthalb Meter Sicherheitsabstand einhalten.
2. Transformatoren und Spielekonsolen: Schreibtischlampen, Modeleisenbahnen oder Ladegeräte mit Halogenleuchten funktionieren mit eingebautem Trafo. Die Geräte ziehen also auch ausgeschaltet Strom und erzeugen magnetische Felder. Deshalb am besten den Stecker ziehen.
3. Computer und Zubehör: Wenn möglich, Bildschirme mit dem Gütesiegel TCO ’03 oder Blauem Engel wählen und unbedingt den Sicherheitsabstand einhalten. Tastaturen, Mäuse und Netzwerke mit Kabel sind strahlungsärmer als kabellose.
4. Mp3-Player: Schwach ist die Belastung, die vom Ladegerät ausgeht – es sei denn, es handelt sich um Handys mit integriertem MP3-Player.