Zu den Anfängen des Seilspringens gibt es die Vermutung, dass es „im 17. Jahrhundert durch holländische Auswanderer nach Amerika exportiert“ wurde, wie auf Wikipedia zu lesen ist. In Europa und den USA konnte es „überleben“, und zwar durch auf Schulhöfen und Gehwegen mit einem Springseil spielende Kinder.

Zur Sportart „mutierte“ es ab dem 1980ern. Der Höhepunkt war 1994 die Kooperation zwischen dem Deutschen Turner-Bund (DTB) und der Deutschen Herzstiftung, die in dem Jahr eine Infobroschüre zum Thema Seilspringen herausgaben.

Heute ist Seilspringen sowohl Freizeitsport als auch Wettkampfsport. In letztgenanntem Bereich wird es „Rope Skiping“, der englische Begriff für „Seilspringen“, genannt. In Fitnessstudios werden entsprechende Kurse angeboten.

Nicht nur Indoorsport
Seilspringen eignet sich als Sport für drinnen und im Sommer ebenfalls für draußen Besonders geeignet sei es laut einer aktuellen Meldung der Deutschen Presse-Agentur, die zum Beispiel auf www.focus.de zu finden ist, um Kraftausdauer und Schnelligkeit zu trainieren.

Des Weiteren stärke Seilspringen die Muskulatur in Beinen und Füßen. Drittens werde durchs Seilspringen der Gleichgewichtssinn geschult. Viertens fördere es die koordinativen Fähigkeiten durch das Schwingen des Seils und

die gleichzeitige Sprungbewegung.

Nichts sollte wehtun
Wichtig ist es beim Springseilspringen, die Füße bei jedem Sprung vom Ballen zur Ferse abzurollen – der Sprung ist kaum hörbar, nichts darf in Beinen und Füßen wehtun. Der Oberkörper ist idealerweise in einer aufrechten Haltung, der Blick geradeaus nach vorn gerichtet.