Um oben anzufangen beginnen wir aber erst mal mit einem Klassiker der bei sinkenden Temperaturen mollige Wohlfühlwärme verspricht, der Mütze. Mit der kann man nichts verkehrt machen. Auch wenn nicht ganz klar ist ob der Mensch nun 30, 50 oder gar 60 Prozent seiner Körperwärme über den Kopf verliert. Sie sollte auch wenn man schwitzt nicht jucken, gut sitzen und am besten mit Reflektoren versehen sein. Schliesslich wird es jetzt immer früher dunkel.

So genannte "Thermo"-Sporthosen gibt es inzwischen sogar bei Tchibo und Fakt ist, sie halten tatsächlich besser warm als die herkömmliche Trainingshose. Dank Stretch-Fleecen wie Polartec und Polartec Wind Pro bieten sie auch bei viel Bewegung Schutz vor Kälte und Bewegungsfreiheit und sparen dennoch an Gewicht. Das gleiche gilt für Sportjacken. Nur wasserdicht sind nicht alle Modelle. Beim Kauf besser nachfragen.

Neben Jacken, Longsleeves und Hosen aus künstlichen Funktionsfasern kann man auch auf Kleidung aus Wolle und Wollgemischen zurückgreifen. Die sind inzwischen maschinenwaschbar, kratzen nicht und wärmen auch noch wenn sie feucht werden. Und dünner als der bekannte Norwegerpullover sind sie auch längst. Gängige Hersteller sind zum Beispiel Icebreaker, Smartwoll und Wollpower.

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann je nach Sportart, Gelände und Trainingszeit eine Stirnlampe nutzen. Günstige Modelle

gibt es bereits ab 15 Euro. Aber Vorsicht auf geben die Hersteller deren Gewicht ohne Batterien an und die Leuchtkraft variiert von Model zu Model sehr stark.

Wer trotz guter Ausrüstung noch Motivationsprobleme hat - Bewegung an der frischen Luft ist ein hervorragendes Mittel gegen Winterdepression. Also auf geht´s.