Laut Wikipedia gehört die Aronia zu den Kernobstgewächsen in der Familie der Rosengewächse. Am häufigsten seien die beiden Arten Aronia arbutifolia und Aronia melanocarpa, die ebenfalls „Kahle Apfelbeere“ beziehungsweise „Schwarze Eberesche“ genannt werden und ursprünglich aus dem Osten Nordamerikas stammen. Es liegt an ihrer kräftigen roten Farbe, wofür die Anthocyane verantwortlich sind, dass die Aronia auch als Ersatz für Lebensmittelfarben zum Einsatz kommt.
Auf www.aroniabeere.de, der Homepage der Arbeitsgemeinschaft Aroniabeere, ist unter dem Stichwort Gesundheit unter anderem das Folgende zu lesen:
„Seit langem wird die Aroniabeere in Osteuropa als Volksheilmittel gegen allerlei Gebrechen angewendet. Seit dem 4. April 1959 ist mit dem Beschluss des Gesundheitsministeriums der ehemaligen UdSSR die Aronia für die Erprobungen bei der Heilung von Bluthochdruck, der Arteriosklerose und der anaziden Gastritis zugelassen worden (Albrecht 1993).
Viele Krankheiten in den westlichen Industrienationen sind auf freie Radikale zurückzuführen. Diese instabilen Sauerstoffmoleküle greifen aggressiv in den Zellstoffwechsel ein und schädigen Organe und Gelenke. Die Wissenschaft spricht dann von oxidativem Stress. Oft sind die Folgen davon schwere Krankheiten wie Krebs, Arteriosklerose und Herzkreislauferkrankungen. Die Aroniabeere gilt als eine der besten Radikalfänger-Quellen.
Ihr besonders hoher Anteil an sekundären Pflanzenstoffen kann oxidativen Stress nachhaltig mildern. Die Kraft der Aroniabeere ist als Nektar auch ein Genuss für den Gaumen. Enthält essentielle Wirk- und

Inhaltsstoffe in ihrer natürlichen Form, vor allem Polyphenole und die Vitamine Niacin, Riboflavin (B2), Folsäure, E, A, K, sowie die Mineralstoffe Kalium, Jod und Phosphor. Wegen ihres sehr hohen Gehaltes an Flavonoiden (Polyphenole) kann die Aroniabeere für eine gesunde Ernährung des Menschen eine exzellente Ergänzung sein. Diese biologisch aktiven Verbindungen wirken als ,Radikalfänger‘ dem oxidativen Stress entgegen.“
Es wird empfohlen, täglich 100 Milliliter des Muttersaftes beziehungsweise Premium-Direktsaftes zu trinken, und zwar schluckweise und nicht auf nüchternem Magen. Wer lieber die getrockneten Beeren kauen möchte, der sollte täglich zirka einen Esslöffel zu sich nehmen, und die Beeren dann breiartig zerkauen. Es wird geraten, auf Bio-Qualität zu achten.