CranioMandibuläre Dysfunktion (CMD) nennen Zahnmediziner eine solche Beschwerde.

1. Zähneknirschen (Bruxismus) zeigt sich stressbedingt vor allem bei Menschen der Altersgruppe 35 bis 45 Jahre. „Viel zu wenige wissen, dass Zähneknirschen auch durch Zahnlücken oder durch nicht perfekt angepasste Füllungen oder Brücken entstehen kann“.
2. Knacken und Schmerzen im Kiefer treten auf, wenn sich die Bisshöhe und dadurch auch die Stellung des Ober- und Unterkiefers verändert.
3. Bei Schmerzen während des Öffnens des

Mundes, also wenn der „Biss Fehlkontakte aufweist, können“ sehr starke „Verspannungen entstehen, die beim Mund Öffnen, Beißen oder Kauen schmerzhaft auftreten“, ist in der Mitteilung zu lesen.
4. Schmerzen im Rücken- und Schulterbereich können mit kranken Zähnen zusammenhängen. „Abgeriebene Zähne, ein Schulter- oder Beckenschiefstand können erste Hinweise bieten, ob eine weitere Diagnose lohnenswert erscheint“, so die GZFA.
5. Kopfschmerzen oder Migräne können mit Erkrankungen des Gebisses oder mit einer Wechselwirkung bei Wirbelveränderungen im Hals- und Nackenbereich zu tun haben.
6. Ohrgeräusche oder Tinnitus können die Folge von Zahnfehlstellungen sein.
7. Schnarchen kann, wenn es zu heftig und laut ist, in medizinischer Hinsicht bedenklich sein. Ein HNO-Arzt, Lungenfacharzt oder Zahnarzt kann untersuchen, „ob Zahnstatus, die Schädelform mit Unterkieferposition oder Bissfehlstellungen den Rachenraum eingeengt haben“, steht in dem GZFA-Beitrag.
8. Eine schlechte Artikulation kann bedingt sein durch Zahnlücken oder nicht perfekt angepassten Zahnersatz. „Weniger bekannt ist jene durch muskulären Druck auf die Kiefergelenke“, so die GZFA.
9. Augenflimmern kann durch ein erkranktes Kausystem zustande kommen.
10. Häufige Schwindelanfälle als Spätfolge eines sogenannten Schleudertraumas oder einer Gehirnerschütterung können mit einer veränderten Bissstellung in Zusammenhang stehen.