Laut Wikipedia ist die Kopflaus (Pediculus humanus capitis) „ein flügelloses Insekt aus der Ordnung der Tierläuse (Phthiraptera). Sie gehört zur Familie der Menschenläuse und ist eine Unterart der Menschenlaus (Pediculus humanus). Die Familie der Menschenläuse besteht aus sechs Arten, von denen zwei sich

speziell an den Menschen angepasst haben und auf ihm leben: Neben der am häufigsten vorkommenden Kopflaus und der zur gleichen Art gehörenden Kleiderlaus (Pediculus humanus humanus) ist dies die Filzlaus (Phthirus pubis). Umgangssprachlich wird die Bezeichnung Laus häufig als Überbegriff für all diese verschiedenen Arten benutzt.“
Mitarbeiter der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln weisen darauf hin, dass Kopfläusemittel wiederholt angewendet werden sollten: Zwar wirke die Mehrheit der zugelassenen Präparate sehr gut gegen Läuse und Läuselarven, aber nicht oder nur eingeschränkt gegen die Eier in den Nissen. So kann es passieren, dass nach nur einer Behandlung noch Larven schlüpfen. Um dies zu unterbinden, wird eine zweite Anwendung –etwa acht bis zehn Tage danach – empfohlen. Laut BZgA gelte das für alle Mittel – auch wenn in der Gebrauchsanweisung nichts davon steht. Darüber hinaus sollten die Haare zusätzlich zur Behandlung mit einem Läusemittel alle vier Tage nass ausgekämmt werden, also am ersten Tag der Behandlung, am fünften, am neunten und am dreizehnten Tag. Hierfür kommt eine handelsübliche Pflegespülung ins Haar, die nicht ausgespült wird: Durch sie wird verhindert, dass die Läuse weglaufen und das Auskämmen mit einem Nissen- oder Läusekamm geht leichter von der Hand.