Eine Sonnenbrille sollte unbedingt den Zweck erfüllen, die Augen vor intensiver UV-Strahlung zu schützen, so das Kuratorium Gutes Sehen e.V. heißt. Sonnenstrahlung kann nämlich unter anderem zu Bindehautentzündungen und Schädigungen der Netzhaut führen. Auch die Entwicklung eines grauen Stars kann begünstigt werden. Für Allergiker besteht zusätzlich ein Nutzen, da eine Sonnenbrille die Augen auch vor Pollen oder Staub schützt.
Wer sich eine neue Brille für den Sommer anschaffen will, sollte

folgende Punkte beachten:

1. Brille mit Siegel: Es sollten nur Sonnenbrillen mit CE-Kennzeichen gekauft werden, das sich auf der Innenseite der Bügel befindet. Eine Brille mit diesem Zeichen genügt den Sicherheitsanforderungen der EU-Richtlinien. Eine Garantie für einen vollständigen UV-Schutz ist dies jedoch nicht, weil die Nutzung des Gütesiegels nicht überwacht wird. Auf Nummer sicher geht, wer im Fachhandel kauft. Wer lange etwas von seiner Brille haben möchte, sollte auf die Qualität der Brillenfassung und der Gläser achten.
2. Der richtige Tönungsgrad: Entsprechend der weltweit unterschiedlichen Lichtverhältnisse besteht die Auswahl zwischen fünf Blendschutzniveaus. Die Skala der Tönungsgrade reicht von 0 für sehr helle Gläser bis zu 4 für sehr dunkle Gläser. Für den Sonnenschutz in hiesigen Breiten sind die Kategorien 2 und 3 ideal. Achtung: Die Tönung der Gläser hat nichts mit dem Grad an UV-Schutz zu tun!
3. Der richtige Farbton: Weil bunte Gläser, zum Beispiel in Orange oder Rot, die realen Farben von Ampeln oder Verkehrszeichen verfälschen, sind für Autofahrer neutrale Farben, wie Braun, Grau oder Grün, geeignet.

Weitere Informationen stehen auf den Internetseiten des Kuratoriums.