Mücken fühlen sich in heißen und feuchten Gebieten am wohlsten. Hier finden Mückenlarven die besten Bedingungen vor, sich zügig zu entwickeln. Gerade mal 14 Tage benötigen sie, bis sie aus ihren Eiern schlüpfen. Die beliebte Mückenklatsche bietet aktuell also nur bedingt Abhilfe, da der Nachschub nicht lange auf sich warten lässt.

Mücken lieben Körpergeruch
Viele Menschen fragen sich wahrscheinlich, warum ist mein Blut nur so beliebt bei den Mücken? Es ist nicht das süße Blut, das häufig als Grund genannt wird. Nein, Mücken stehen auf Körpergeruch. Sie bevorzugen einen ganz bestimmten Duftcocktail, der von der menschlichen Haut abgegeben wird. Hierbei spielen Hautbakterien die wichtigste Rolle, denn sie wandeln Bestandteile des Schweißes in riechbare Substanzen um, die über die Haut abgegeben werden und für unseren individuellen Körpergeruch mitverantwortlich sind. Nach heutigen Erkenntnissen sind es insbesondere Aminosäuren, Milch- und Buttersäure, die die Blutsauger anziehen.

Wie beugt man Mückenstiche vor?
Um den eigenen Körpergeruch bestmöglich zu verschleiern, gibt es im Handel diverse Insektenabwehrmittel, die man direkt auf die Haut aufträgt.

Diese können die lästigen Blutsauger für mehrere Stunden fernhalten.

Wer im Sommer gerne mit offenem Fenster schläft, für den dürften Fliegengitter eine lohnenswerte Investition sein. Wem das nicht ausreicht, der kann auch mit einem Moskitonetz nachhelfen und dies zusätzlich am Bett anbringen, sofern die Möglichkeit hierfür besteht.

Lange Kleidung und Klimaanlangen bzw. Ventilatoren helfen ebenso, Mücken fernzuhalten.

Weit verbreitet sind auch die sogenannten Mückenstecker. Häufig werden darüber jedoch Insektizide verdampft. Hiervon ist klar abzuraten, da die hierüber verbreiteten Chemikalien der Gesundheit schaden können.

Was hilft gegen Mückenstiche?
Haben all die vorbeugenden Maßnahmen nicht geholfen, und man wurde dennoch gestochen, hilft in erster Linie eins: kühlen. Hierdurch wird der Juckreiz gemildert. Klingt der Juckreiz trotz kühlen nicht ab, kann man mit diversen Mitteln nachhelfen. Hier eignen sich Antihistaminika am besten. Weit verbreitet ist z. B. Fenistil. Sollte man stärker reagieren, kann man auch mit einem niedrig dosierten Hydrocortison wie Hexal nachhelfen. Beides ist rezeptfrei erhältlich.

Weit verbreitet ist auch der Einsatz diverser Hausmittel wie kühle, in Essig getränkte, Umschläge oder Zwiebelschalen, die man über den Mückenstich reibt. Diese können den Juckreiz zwar vorübergehend lindern, aber sie können im schlimmsten Fall auch zu einer Entzündung führen. Man sollte hier also Vorsicht walten lassen.