Seit 2002 hat das BfR die folgenden Mitteilungen veröffentlicht zum Thema Aluminium in Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen:

1. „Erhöhte Gehalte von Aluminium in Laugengebäck“, Stellungnahme des BfR vom 25. November 2002
2. „Keine Alzheimer-Gefahr durch Aluminium aus Bedarfsgegenständen“, aktualisierte gesundheitliche Bewertung Nummer 33/2007 des BfR vom 22. Juli 2007
3. „Aluminiumgehalte in Säuglingsanfangs- und Folgenahrung“,

Stellungnahme Nummer 12/2012 des BfR vom 20. April 2012
4. „Aluminiumhaltige Antitranspirantien tragen zur Aufnahme von Aluminium bei“, Stellungnahme Nummer 7/2014 des BfR vom 26. Februar 2014

Anhand dieser chronologischen Aufzählung wird deutlich, dass das BfR von seiner ursprünglichen Meinung, dass von Deos mit Aluminium keine Gefahr an Alzheimer zu erkranken, ausgehe (Stand: Juli 2007) nach fast sieben Jahren abgerückt ist.

So heißt es in dem jüngsten Schreiben, dass ein gesundheitliches Risiko nicht (mehr) ausgeschlossen werden könne: Wer bereits einmal pro Woche ein aluminiumhaltiges Deo verwende, überschreite die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EBL) empfohlene tolerierbare Menge von einem Milligramm Aluminium je Kilogramm Körpergewicht, die vom Körper aufgenommen werden könne.

Wie wirkt Aluminium im Deo?
Aluminium verhindert das Schwitzen auf zweierlei Weise: Es sorgt einerseits dafür, dass sich die Hautporen zusammenziehen. Andererseits bilde es mit Proteinen einen gelartigen Komplex, der laut BfR die Kanäle der Schweißdrüsen vorübergehend „wie ein Propfen“ verschließe, was ein erwünscht sei. Unerwünscht sei es hingegen, wenn Aluminium in den Körper gelange: Dem Ministerium zufolge dringt Aluminium vor allem über frisch rasierte oder verletzte Haut ein.