Ob da etwa Harry Potter seine Finger im Spiel hatte und für eine Imageverbesserung gesorgt hat? Andererseits, klug und vertrauenswürdig waren in meiner Schulzeit nicht gerade die Attribute, nach denen man seine Freunde aussuchte.

Dennoch Jeffrey Walline, Professor der Augenheilkunde an der Ohio State-Universität glaubt die Beobachtung könne Kindern helfen, die eine Brille verschrieben bekämen und über ihr Aussehen

besorgt seien.

Die Wissenschaftler befragten insgesamt 80 Kinder, davon waren 42 Mädchen und 38 Jungen. 30 Kinder trugen selbst eine Brille, 34 hatten wenigstens einen Bruder oder eine Schwester mit einer Brille und fast zwei Drittel hatte wenigstens einen Elternteil, der eine Brille trug.

Den "Testkindern" wurden 24 Paare von Kinderbildern vorgelegt. Die auf den Bildern gezeigten Kinder unterschieden sich bei jedem Vergleichspaar durch Geschlecht und Volkszugehörigkeit. Zusätzlich trug eines der zwei zu vergleichenden Kinder eine Brille und das andere nicht.

Der Fragebogen zum Test enthielt sechs Fragen. Die Kinder sollten beantworten, mit welchem Kind der zwei gezeigten Bilder sie lieber spielen würden; welches klüger aussieht; welches sie besser in Sport einschätzten, welches Kind für sie attraktiver ist, welches schüchterner und welches ehrlicher wirkt.

Laut Befragung spielte das Tragen einer Brille keine Rolle bei der Beurteilung der Attraktivität.

Nicht das ich Kindern Angst vorm Brille tragen machen möchte, aber mir scheint die amerikanische Untersuchung nicht besonders aussagekräftig. 80 Kinder sind für eine Testgruppe nicht besonders viele und die scheinen mir auch ein wenig vorbelastet. Ich würde vermuten das Kinder die keine Brille tragen und im Familienkreis keine Brillenträger haben, deutlich mehr Vorurteile besitzen. Wie seht ihr das?