Die sogenannte Trimm-dich-Bewegung entstand, nachdem der Deutsche Sportbund am 16. März 1970 eine Kampagne zur Krankheitsprävention startete. Das dazugehörige Motto lautete „Trimm Dich – durch Sport“. Das Maskottchen der Bewegung heißt Trimmy.

Was ist ein Trimm-dich-Pfad?
Ein solcher Parcous ist drei bis vier Kilometer lang. Auf ihm befinden sich ungefähr 15 bis 20 Übungsstationen. Das können zum Beispiel Baumstämme sein, die übersprungen werden sollten, oder welche, auf denen balanciert werden kann. Meistens sind außerdem Tafeln angebracht, auf denen Übungsanleitungen zu sehen sind.

In der aktuellen Variante ist nicht mehr von Trimm-dich-Pfaden, sondern von Fitness Parcours, Vita Parcours oder Fitnessparks die Rede: Modernen Geräte wie etwa

Rudermaschinen oder „Fahrräder“ (Hometrainer für draußen) werden aufgestellt.

In den deutschen Städten Duisburg, Leipzig, München und Münster wurde mithilfe des Deutschen Olympischen Sportbunds neue Trimm-Parks eingerichtet – weitere Fitnessparks sollen folgen.

Die Bänkli-Tour der Schweizer
In der Schweiz heißen die Pfade Vitaparcours. Zudem gibt es dort die sogenannten Bänkli-Touren. Das bedeutet, es werden Übungen an einer Parkbank gemacht wie Seitstütz und Liegestütz. In Deutschland gibt es Stadtparks mit Bänken, an denen multimediale Aktivplaketten mit Übungsanregungen befestigt sind.

Unter www.trimm-dich-pfad.de können Interessenten gucken, ob es in ihrer Nähe eine Möglichkeit gibt, draußen auf einem Weg oder Parcours etwas für ihre Fitness zu tun. Wichtig: Um Verletzungen zu vermeiden, ist es notwendig, die Muskeln vor aufzuwärmen.