Folgende Beschwerden können an den Füßen auftreten:

1. Fußpilz: Wenn an die Füße zu wenig Luft kommt und in den Socken und/oder Schuhen eine feucht-warme Umgebung vorherrscht, kann es zu Fußpilz kommen. Auch wenig Bewegung und eine schlechte Durchblutung tragen zum Entstehen bei. Die Erreger, die Sporen also, kommen unter anderem verstärkt in Sport- und Schwimmhallen sowie Saunen vor, so dass besonders an diesen Orten hohe Ansteckungsgefahr besteht. Fußpilz lässt sich an geröteten Hausstellen, beispielsweise in den Zehenzwischenräumen erkennen. Es können auch nässende Bläschen auftreten – fast immer kommt es zu starkem Juckreiz.
Behandelt werden kann Fußpilz nur medikamentös. Auch nach der Behandlung ist eine konsequente Fußhygiene unerlässlich, sonst ist er schnell wieder da. Wichtige Maßnahmen sind das häufige Wechseln der Handtücher, das Trockenhalten der Zehen und Zwischenräume sowie das Tragen von Badelatschen in Schwimmhallen und Saunen. Wenn es warm draußen ist, lässt sich mit offenem Schuhwerk vorbeugen, denn dann bekommen die Füße viel frische Luft.

2. Nagelpilz: Vom Befall mit Nagelpilzsporen, also dem Nagelpilz, sind ältere Menschen häufiger betroffen als jüngere. Sie können eindringen, wenn Haut und Nägel aufgeweicht sind durch Feuchtigkeit und Wärme. Zur Entstehung betragen können auch hier mangelnde Bewegung, schlechte Durchblutung und ein schwaches Immunsystem. Eine Infektion ist daran erkennbar, dass sich zuerst der Nagel gelb oder bräunlich färbt, später wird er brüchig und

die anderen Nägel können angesteckt durch den Pilz. Wenn der befallene Nagel nicht behandelt wird, kann der Nagel komplett zerstört werden. Als Gegenmaßnahme wird der infizierte Nagel abgetragen und mit Speziallack überzogen. Sollten drei oder mehr Nägel befallen sein, muss zusätzlich mit Medikamenten behandelt werden.

In Teil drei geht es weiter...