Das sind wichtigsten Fakten zum Thema Babyhaut und Pflege:

1. Die Haut eines Neugeborenen ist normalerweise steril: Der ph-Wert der Hautoberfläche liegt bei 6,5 und sinkt in den ersten Lebenswochen auf den Wert 5,5, der dann bestehen bleibt. 2. Insgesamt dauert es ein Jahr, bis sich die Babyhaut an die Umwelteinflüsse gewöhnt hat: Sie ist fünfmal dünner als die Haut eines Erwachsenen und die Hornhaut ist nicht so widerstandsfähig.
3. Wesentlich größer als bei Erwachsenen ist das Verhältnis von Hautoberfläche zum Körpervolumen: Auf einem Quadratzentimeter Haut eines Neugeborenen befinden sich ein Meter Blutgefäße, vier Meter Nervengeflecht und hunderte von Schweiß- und Talgdrüsen – deren Produktion ist bis zur Pubertät start vermindert.
4. Babys haben keinerlei Eigenschutzmechanismen gegen Sonnenstrahlen aufgrund der sehr geringen Melaninproduktion im Körper.
5. Mit dem Baden sollte erst begonnen werden, wenn der Nabel verheilt ist. Das Waschen mit Waschlappen und warmen, klaren Wasser tut es auch. Badezusätze sind für Babys nicht notwendig.
6. Der Babypopo ist eines sehr sensible Körperregion: Am wichtigsten ist, dass viel Luft herankommt durch die richtige Windelgröße und häufiges Wechseln – mindestes sechs- bis siebenmal täglich. Bei

Rötungen und Entzündungen kann ein wenig Zinksalbe den Heilungsprozess beschleunigen.
7. Babys freuen sich auch über sanfte Massagen: Erfolgen diese regelmäßig, sie sind aufmerksamer und neugieriger und bewältigen Stress besser. Mütter und Väter gewinnen dadurch an Sicherheit im Umgang mit ihrem Nachwuchs und lernen, die Körpersprache besser zu verstehen.