Neben Stress und Veränderung des Hell-Dunkel-Rhythmus, kann trockene und überheizte Raumluft im Winter Schlafstörungen begünstigen. Ganzjährig wirken sich auch Lärm, späte Aktivität, Elektrosmog und schweres Essen negativ aus. Wenn organische Ursachen ausgeschlossen werden können, gibt es jedoch gute Erfolge den Schlaf mit einfachen Mitteln zu verbessern. Auf gar keinen Fall sollte man zu Alkohol greifen. Auch Schlafmittel sind nicht zu empfehlen, da ein Gewöhnungseffekt eintritt, der nach dem Absetzen wieder zu Schlafproblemen führt.

Hilfreich gegen Schlafstörungen sind entspannende Rituale, die sie jeden Tag vor dem Schlafen wiederholen und die dem Körper signalisieren, das er zur Ruhe kommen soll. Das kann je nach persönlicher Vorliebe das Lesen ein Buch sein, ein Abendspaziergang, ein entspannendes Bad mit Lavendel- oder Melissenzusatz oder das Trinken eines schlaffördernden Kräutertees. All diese Dinge unterstützen den erholsamen Schlaf.

Das Schlafzimmer sollte vor dem zu Bett gehen gut gelüftet werden, die Raumtemperatur zwischen 16 und 22 °C liegen und die Umgebung aufgeräumt sein. Elektrische Geräte sollten sich nicht in der Nähe des Bettes befinden, oder am besten ganz aus dem Schlafzimmer verschwinden.

Eine nicht zu

unterschätzende Wirkung besitzt die Farbgebung des Raumes und der Bettwäsche. Abzuraten ist von Rot mit hohem Gelbanteil, es wirkt aggressiv und aufwühlend. Ebenso von Orange und Gelb, beides anregende Farben, die den Schlaf stören. Gut beraten sind sie mit Grün und Blau, Farben die Ruhe vermitteln und Violett das Geborgenheit vermittelt. Wer es nicht ganz so farbig mag, kann zu Creme- oder Sandtönen greifen.