Als erstes braucht die Gesichtshaut spezielle Pflege. Schliesslich ist sie ungeschützt den frostigen Temperaturen ausgesetzt. Eine gewöhnliche Tagescreme ist da sogar gefährlich. Der hohe Wassergehalt kann zu Erfrierungen führen. Besser sind spezielle Coldcremes oder Wintercremes, deren hoher Fettgehalt eine Schutzschicht auf der Haut bildet.

Das alleine reicht für die Lippen nicht. Lippen haben nur an den Rändern einzelne Talgdrüsen. Die Haut ist sehr dünn und braucht unbedingt eine extra Portion Fett. Guten Schutz bieten Stifte und Lipbalms mit pflanzlichen Wachsen oder Ölen. Nicht nur für die Lippen, sondern auch für Körper, Hände und Füsse gilt im Winter: Übercremen gibt es nicht.

Perfekt abgerundet wird der Schutz des Gesichts durch eine Mütze. Sie sind kein Mützenfan? Bei beissendem Frost sollten sie sich das noch mal überlegen. Über 50% der Körperwärme verliert der Mensch nämlich über den Kopf!

Haben sie alle Tips beachtet, sollte ihnen schon deutlich wärmer geworden sein. Und es geht noch besser.

Nur Handschuhe sind ein alter Hut. Wiederverwendbare Handwärmer heizen ihnen ordentlich ein. Nach dem selben Prinzip gibt es inzwischen auch Fusswärmer, die man in die Schuhe stecken kann. Beide enthalten eine Flüssigkeit in der ein Plättchen schwimmt. Knickt man dieses Plättchen kristallisiert die Flüssigkeit aus und entwickelt Wärme. Praktischerweise lässt sich dieser

Prozess so oft man will wiederholen, einfach den Hand- oder Fusswärmer nach Gebrauch in heissem Wasser eine Weile kochen. Schon ist das Kissen wieder bereit zum wärmen.

Ergänzen sie das ganze noch mit einer Garnitur langer Unterwäsche, und schon sind sie bereit, der eisigsten Kälte zu trotzen.