Gegen Stottern: FranKa – Die Kunst des weichen Sprechens
Auf der Homepage des Istituts der Kasseler Stottertherapie werden die Inhalte dieser Therapieform wie folgt zusammengefasst:
„Die Kasseler Stottertherapie ...
• hat ein neues Therapiekonzept: in einem 2-wöchigen Intensivkurs wird ein neues weiches Sprechmuster eingeübt, mit dem eine gute Sprechkontrolle möglich ist und das die mit dem Stottern verbundenen Vermeideverhalten in allen Lebensbereichen abbaut.
• verbindet die Prinzipien des fluency-shaping – eine in den Vereinigten Staaten, Kanada und Australien seit einem Vierteljahrhundert etablierte Therapieform – mit Körperarbeit, Kommunikations- und Selbstsicherheitstraining sowie psychotherapeutischen Elementen.
• ist eine Gruppentherapie zur Behandlung stotternder Jugendlicher ab 13 Jahren und Erwachsener.
• vermittelt dem Stotternden in systematischer Form die Grundfähigkeiten für flüssiges Sprechen: das Zusammenspiel von Atmung, Stimme und Artikulation.
• ist überzeugt, dass Stottern keine seelischen Ursachen hat und die psychosozialen Auffälligkeiten beim Stotternden Folgeerscheinungen des Stotterns sind und nicht umgekehrt.
• kann belegen, daß die neu gelernte Sprechkontrolle auch anhaltende positive Auswirkungen auf die Emotionen und Einstellungen des Stotternden hat.
• glaubt, daß Computer mehr können als nur rechnen, und setzt daher flunatic! ein – eine neue Software für das Sprechtraining.
• legt auf die Umsetzung des neuen Sprechmusters des gefühlten weichen Sprechens allerhöchsten Wert und übt es in vielfältigen alltäglichen Sprechsituationen wie Telefonieren, Vorträge halten, Passantenbefragungen außerhalb des geschützten Therapieraums ein.
• bietet dem Klienten nach der Intensivtherapie ein langfristiges und vielschichtiges Nachsorgekonzept und nennt das Rückfallprävention.“
Für Kinder im Alter von sechs bis neun Jahre wurde ein Intensivprogramm entwickelt unter der Bezeichnung „FranKa“: Auf sechs Tage sind die Intensivtherapie mitsamt strukturierter Nachsorge angelegt, in der die Kinder die so genannte Kunst des weichen Sprechens erlernen. Übrigens übernimmt als „erste der großen deutschen Krankenkassen“ (Gesundheit Konkret, Nr. 3/09, S. 24) die GEK die Kosten für die FranKa-Therapie.





Widgets

13:08
Schöner Beitrag!
Einige Therapieansätze sind eindeutig besser und vor allem allgemeingültiger als andere - so ist z.B. Hynose nur sehr bedingt zu empfehlen, da hier bei nicht fachgerechter Ausführung mehr Schaden entstehen kann als Gutes - logopädische und Atemtherapieansätze sind in der Regel für jeden zugänglich und versprechen deutliche bis drastische Verbesserungen...