Höhere Beiträge für Krankenversicherung – aber wie hoch?
Es könnten im nächsten Jahr 15,5 Prozent sein, die der Deutsche als Kassenbeitrag jeden Monat zahlen muss. In diesem Jahr liegt der durchschnittliche Satz aller Gesetzlichen Krankenkassen bei 14,92 Prozent, wie auf „Tagesschau.de“ zu lesen ist; zum 1. Januar 2009 wird es mit der Einführung des Gesundheitsfonds auch zu einem einheitlichen Kassenbeitrag kommen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel will die vorgesehene Erhöhung der Beiträge durch Entlastungen bei der Arbeitslosenversicherung ausgleichen: „Angesichts der wirtschaftlichen Lage werden wir alles daran setzen, dass sich die Lohnzusatzkosten für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu Jahresbeginn nicht erhöhen“, versprach die Regierungschefin in der Zeitung „Bild am Sonntag“. Die geplante Absenkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sei dafür ein „entscheidender Schritt“. Die CDU wollte den Beitrag für die Arbeitslosenversicherung von derzeit 3,3 auf etwa 2,8 Prozent senken; die SPD will dagegen nur zirka drei Prozent. SPD-Vizechefin Andrea Nahles übte Kritik an Merkels Plänen, ebenfalls in „Bild am Sonntag“: „Die Rechnung: Krankenkassenbeiträge rauf, Arbeitslosenbeiträge dafür im selben Umfang runter, ist zu simpel“, das sich die Finanzkrise auf den Arbeitsmarkt auswirken könne.
Bundeskanzlerin Angela Merkel will die vorgesehene Erhöhung der Beiträge durch Entlastungen bei der Arbeitslosenversicherung ausgleichen: „Angesichts der wirtschaftlichen Lage werden wir alles daran setzen, dass sich die Lohnzusatzkosten für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu Jahresbeginn nicht erhöhen“, versprach die Regierungschefin in der Zeitung „Bild am Sonntag“. Die geplante Absenkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sei dafür ein „entscheidender Schritt“. Die CDU wollte den Beitrag für die Arbeitslosenversicherung von derzeit 3,3 auf etwa 2,8 Prozent senken; die SPD will dagegen nur zirka drei Prozent. SPD-Vizechefin Andrea Nahles übte Kritik an Merkels Plänen, ebenfalls in „Bild am Sonntag“: „Die Rechnung: Krankenkassenbeiträge rauf, Arbeitslosenbeiträge dafür im selben Umfang runter, ist zu simpel“, das sich die Finanzkrise auf den Arbeitsmarkt auswirken könne.
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