Anti-Allergie-Hund
Allerdings wissen sie noch nicht zweifelsfrei was zu diesem Effekt
führt. Nur was nicht der Grund ist, nämlich das die Kinder durch den Schmutz und die Bakterien, die sogenannte Endotoxine, die der Hund mit ins Haus bringt abgehärtet werden.
"Wir haben aber herausgefunden, dass die Endotoxine, die für den schützenden Effekt der Hundehaltung bislang verantwortlich gemacht wurden, für den Schutz vor einer Allergie keine Rolle spielen", sagte Heinrich der Deutschen Presse-Agentur "dpa".
Heinrich kann nur vermuten welche andere Faktoren, wie etwa der Umgang mit Hunden im Freien, "hundefreundliche Wohnumgebungen" oder andere bislang unbekannte Keime des Hundes zu diesen Effekten beitragen könnten. Eine abschließende Erklärung, warum die Hundehaltung das kindliche Immunsystem spezifisch gegen Allergien trainiere, bleibe offen. Nur das dieser sehr stark ist.
"Wir haben einen sehr starken Effekt bei Hundehaltung für eine Schutzfunktion gegen Allergien festgestellt", sagte Heinrich. Eltern mit Hund müssten deshalb keine Sorgen haben, wegen eines befürchteten höheren Allergierisikos ihrer Kinder.
Und jetzt Kinder müsst ihr ganz stark sein. Solange die Ursachen des "protektiven Hundeeffekts" nicht bekannt seien, ergebe sich aus der Studie kein Grund, eine Hundehaltung zur Prävention vor Allergien zu empfehlen.
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23:40
vielleicht weil allergien oft genetisch bedingt sind? und allergikereltern keine hunde halten?
18:21
Möglich wäre es ja, man kann ja Antiallergieka einnehmen.