Vor genau fast einem Jahr, nämlich am 1. November 2006, wurde an der Charité-Universitätsmedizin Berlin das Horst-Görtz-Stiftungsinstitut (HGI) gegründet. Der Name geht auf seinen Stifter, Dr. Ing. h.c. Horst Görtz, zurück. Der Wissenschaftler unterstützt mehrere Projekte, wie auf seiner Homepage zu lesen ist.
Hier am Institut wird sich auf akademischer Ebene mit unterschiedlichen Bereichen chinesischer Lebenswissenschaft beschäftigt. Der Fokus liegt auf der Dokumentation und Bewertung chinesisch-traditioneller Heilkunde und verwandter Wissenschaften. Dazu gehören zum Beispiel Bazi Suanming, eine alte chinesische Persönlichkeitsdiagnostik, und die mittlerweile auch in Europa praktizierte Raumpsychologie Feng Shui.
Die Wissenschaftler am HGI wollen der weltweit wachsenden Bedeutung Chinas auch in Wissenschaft und Medizin Rechnung tragen. Daher sollen im Rahmen von Lehrveranstaltungen an den Berliner Universitäten und Intensivkursen auch sprachliche und kulturelle Kompetenzen vermittelt werden.
Das HGI ist unter folgender Anschrift erreichbar: Charité Campus Mitte, Bonhoefferweg 3A, Berlin. Die Homepage ist unter www.charite.de aufrufbar.