Skigebiete
Skiurlaube sind mittlerweile alles andere als günstig. Ob Österreich, Schweiz, Frankreich oder Italien - die Preise sind in den letzten Jahren teils drastisch angestiegen. Schnäppchenjäger sollten insbesondere in Osteuropa Ausschau halten. Tschechien, die Slowakei und Polen bieten sich u.a. an.

Im tschechischen "Zelezna Ruda" am Spicak (Spitzberg) oder rund um "Bodzi Dar" befinden sich beliebte Skigebiete, die Skifahrern noch zu erschwinglichen Preisen angeboten werden. Das französische "Courchevel" hingegen ist für den Normalbürger schon fast unbezahlbar geworden. Die Preise für Unterkünfte und Skipässe haben in den letzten Jahren beinahe astronomische Höhen erreicht. Hierzulande gibt es ebenfalls zahlreiche Skigebiete, die noch immer bezahlbar sind. Eine interessante Übersicht findet sich z. B. bei HolidayInsider.

Geld sparen im Skiurlaub
Für die meisten Skifahrer rentiert es sich, die Skiausrüstung zu mieten. Hierdurch erspart man sich nicht nur übliche Ausbesserungsarbeiten in Form von Schleifen und Wachsen. Man ist auch Jahr für Jahr top ausgestattet.

Muss man unbedingt im Skiort selbst wohnen? Der Nachbarort tut es in der Regel auch. Die Übernachtungskosten sind hier meist deutlich günstiger.

Sofern möglich sollte man vor dem Kauf eines Skipasses abwägen, ob man einen Pass für das gesamte Skigebiet (Großraumskipass) benötigt oder sogenannte Punktekarten ausreichend sind. Gerade für Skianfänger ist dies ratsam.

Trainiert in den Skiurlaub
Viele Skifahrer fahren völlig untrainiert in den Skiurlaub. Dabei ist Skifahren eine Sportart wie jede andere auch. Dadurch steigt das Verletzungsrisiko enorm. Empfehlenswert ist es, spätestens ein bis zwei Monate vor Urlaubsbeginn mit einem adäquaten Training anzufangen. Hierzu reichen schon ein Gymnastikball und ein paar leichte Gewichte, wie man anhand des Ski-Workouts auf menshealth.de sehen kann. Ergänzen lässt sich das ganze noch mit etwas Ausdauersport in Form von leichtem Joggen oder Fahrradfahren. Ideal wäre natürlich ein konstantes Training über das ganze Jahr verteilt. Ein leichtes Aufwärmen vor dem eigentlich "Ritt" auf der Piste ist ebenfalls

ratsam, um die Muskulatur in Schwung zu bringen und so Verletzungen vorzubeugen.

Versicherungen für den Skiurlaub
Wer im Skiurlaub vor finanziellen Schäden verschont bleiben möchte, für den ist eine private Haftpflichtversicherung unerlässlich. Sie greift im Falle von selbst verursachten Schäden. Wichtig ist hierbei vor allem eine ausreichend hohe Deckungssumme, die im mittleren siebenstelligen Bereich liegen sollte, da Entschädigungssummen, z. B. wenn man einen Skifahrer auf der Piste schwer verletzt, extrem kostenspielig sind.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte ebenfalls über eine Reisekrankenversicherung nachdenken, denn diese deckt auch die Kosten bei einer Krankheit oder einem Unfall im Ausland ab. Auch für Bergungskosten und den Krankentransport kommt diese im Normalfall auf. Ohne eine Reisekrankenversicherung erstattet die eigene Krankenversicherung nur die Kosten, die sich an den deutschen Regelsätzen orientieren. Daher kann es passieren, dass man bei einem Vorfall im Ausland u.U. erheblich aus der eigenen Tasche draufzahlen muss.