Reines Recycling war gestern. Seit Kurzem werden hochtechnische Produkte gelauncht und bestehende Produkte technisch so weiterentwickelt, dass diese höchsten ökologischen Ansprüchen genügen. So ist etwa Tetra Pak seinem ehrgeizigen Ziel, eine vollständig nachhaltige Verpackung herzustellen, bei der nur erneuerbare Materialien mit minimaler Umweltbelastung und 100- prozentiger Wiederverwertbarkeit zum Einsatz kommen, einen deutlichen Schritt näher gekommen, wie Dennis Jönsson, Tetra Pak Präsident und CEO, kürzlich bekanntgab.

Mittlerweile liegt die Recyclingquote von Verpackungen in Deutschland bei über 80 Prozent. Das ist enorm, wenn man bedenkt, wie viele verschiedene Arten von Verpackungen es gibt. Sie reichen von notwendigen Verpackung für den Versand bis hin zu extrem aufwendigen Verpackung, um etwa ein Produkt möglichst ansehnlich zu vermarkten.
Die Bandbreite der dabei verwendeten Verpackungsmaterialien ist enorm - von Kunststoff, Textilien, Papier und Pappe bis hin zu biologisch abbaubaren Fasern ist alles dabei. Was in diesem Bereich möglich ist, lassen u.a. die zahlreichen Verpackungen von productpilot.com erahnen, dem branchenübergreifenden und internationalen B2B-Portal der Messe Frankfurt.

Generell steht die Verpackungsindustrie aber vor

dem Problem der steigenden Rohstoff- und Energiepreise, die langfristig zu wachsenden Produktionskosten und damit auch zu höheren Abnahmepreisen führen werden, die letztendlich der Verbraucher zu spüren bekommen wird. Inwieweit sich diese Tatsache langfristig mit dem Trend hin zu ökologischen Verpackungen vereinbaren lässt, bleibt abzuwarten.