Wer sich ein neues Rad zulegen will, kann leicht im unübersichtlichen Fahrraddschungel den Überblick verlieren. Am besten ist es sich schon vor dem Kauf ein paar Gedanken zu machen und schon ist es gar nicht mehr so schwer den Überblick zu behalten.

Erst einmal sollte man sich fragen wozu man sein Fahrrad benutzen will. Fährt man ab und zu mal zur Arbeit, zum Einkaufen und am Wochenende ins Grüne ist man mit einem bequemen Stadtrad, auch "Citybike" genannt gut bedient. Wer auch schon mal längere Touren unternehmen will, kann sich ein Trekkingrad nach seinem Geschmack aussuchen. Das hat schon ein paar Gänge mehr, für Flachland und Steigungen, ist stabil und bietet Möglichkeiten Gepäck zu befestigen. Manchem Radler reicht der Radweg oder die Strasse nicht, sondern er will auch mal durch den Wald oder Downhill fahren. Fürs Gelände gibt es eine breite Palette von Mountainbikes und Crossrädern.

Mit dem Kauf von unmontierten Rädern vom Discounter und dem Fahrradkauf ohne professionelle Beratung tut man sich keinen Gefallen. Ein Fachverkäufern hilft dabei das richtige Rad und die passende Größe zu finden. Auf jeden Fall sollte man das Wunschbike Probe fahren, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob es tatsächlich das Richtige ist. Für viele ist auch das Gewicht und die Belastbarkeit des Fahrrades wichtig,

also ruhig mal in die Hand nehmen und hochheben und überlegen ob man es in den Keller oder die Treppe hoch schleppen muss.

Und auch wenn es weh tut, ein solides Fahrrad das man länger als ein, zwei Sommer fahren möchte hat seinen Preis. Bei einem Preis unter 300-400 Euro kann man kein Rad erwarten, das auch sicher ist. Und jedes Rad sollte natürlich den Richtlinien der Strassenverkehrsordnung entsprechen.