E-Bike steht für elektronisches Bike, also Bike mit Elektromotor und soll ein hippes Image vermitteln. E-Bikes werden nicht als Mobilitätshilfe für Rentner beworben, sondern sollen eine mehr oder weniger junge Zielgruppe ansprechen, die nicht zwangsläufig in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist. Eher im Gegenteil. Das E-Bike soll den sportlichen Radfahrer noch effektiver machen.

Etwa den Freizeitradler den noch der ein oder andere Kilometer abschreckt, um jeden Morgen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Oder den der noch nicht den Mumm hat, statt zwei Tagen am Wochenende, eine ganze Woche Radwandern zu fahren.

"Im Jahr 2007 hat sich in Deutschland die Zahl der verkauften Elektrofahrräder von 20 000 auf 40 000 verdoppelt", sagt Siegfried Neuberger vom Zweirad Industrie-Verband (ZIV). Doch nicht alle Elektrofahrräder sind gleich. Es gibt so genannte Pedelecs, Elektrovelos, Elektroräder und E-Scooter.

Pedelec nennt man im allgemeinen die E-Bikes die eine beschränkte Tretunterstützung besitzen und nicht schneller als 25km/h fahren. Für sie benötigt man weder Helm, noch Versicherung, noch Führerschein.

Fahrräder mit unbeschränkter Tretunterstützung, werden als Elektrovelos bezeichnet. Mit ihnen können Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h erreicht werden.

Erstaunlicherweise gilt beim fahren mit einem Elektrovelo keine Helmpflicht, das tragen eines Helms wird lediglich empfohlen.

Das Zweirad mit Elektroantrieb, Elektrorad oder E-Scooter, kann ganz ohne Pedale bewegt werden. Es wird wie ein Mofa per Handgriff beschleunigt und gilt auch als ein solches. Es gelten Helmtrage-, Versicherungs- und Führerscheinpflicht.