Letztgenannter ist eigentlich Ideengeber, denn Paul Abbott verfasste das Skript zur BBC-Miniserie „State of Play“ („Mord auf Seite eins“), die 2003 erstmals gesendet wurde. In der Filmversion geht es um Folgendes: In Washington werden in kurzer Zeit mehrere Morde verübt, die aber nur scheinbar nichts miteiander zu tun haben. Der republikanische Kongressabgeordnete Stephen Collins (Ben Affleck) ist Newcomer und Hoffnungsträger seiner Partei. Unter anderem hat er den Vorsitz des Komitees für die Überwachung der Verteidigungsausgaben inne und geht mit Nachdruck gegen die Firma PointCorp vor, ein privates Sicherheitsunternehmen, das im Begriff ist, lukrative Staatsaufträge im Bereich der öffentlichen Sicherheit zu erhalten. Seine Karrierechancen sind sehr gut, bis eines Tages seine junge und attraktive Assistentin und mögliche Geliebte Sonia um U-Bahngleis stürzt und zu Tode kommt. Dieser Vorfall bringt Collins in eine schwere Situation: Er ist verheiratet und seine Gattin hatte eine Affäre mit seinem Freund Cal McAffey (Russell Crowe), Reporter bei der Zeitung „Washington Globe“. Und eben jener deckt auf, was wirklich hinter dem Tod von Sonia steckt...
Regisseur Kevin Macdonald ist mit „State of Play – Stand der Dinge“ ein

Thriller gelungen, der aber gegen Ende auch mit einer Wendung weniger nichts an seiner Spannung eingebüßt hätte. Den beiden Hauptdarsteller spielen nicht nur, sondern ihnen ist die Spielfreude, ihre Rolle verkörpern zu dürfen, durchaus anzumerken. Wer wissen möchte, welche Figuren Rachel McAdams, Robin Wright Penn und Helen Mirren darstellen, muss sich den Film selbst anschauen.